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16.10.2010

Biogasanlage bewegt Gemüter

Landwirt hat Erweiterung beantragt, doch Gemeinde Brodersby will zunächst keine weiteren Schritte einleiten
Brodersby

 

Das Thema „Biogasanlage“ bewegt die Bürger von Brodersby. Dies erkannte man in der Einwohnerfragestunde der Gemeindevertretersitzung sowohl an der Zahl der Besucher als auch an der Intensität der Fragen zu diesem Thema. Ausgangspunkt war der Antrag eines Landwirts zur Vergrößerung seiner Anlage.
Bürgermeister Bernd Blohm konnte seinen Bürgern erst einmal die beruhigende Mitteilung machen, dass im Augenblick keine Schritte in Richtung Bauleitplanung für die Erweiterung unternommen würden. Zurzeit würde im Rahmen der Erstellung eines Wärmekonzepts auf Amtsebene ein Abstimmungsprozess mit dem Betreiber angestoßen. Sobald dieser abgeschlossen sei, so Blohm weiter, werde die Gemeindevertretung mit externer Begleitung das Thema so transparent wie möglich behandeln. „Mit dem Wissen um die Ängste einiger Bürger zu diesem Thema werden wir sehr sorgfältig die weiteren Schritte gehen“, schloss Blohm seinen Bericht.
Wie alle Gemeinden, die dem Wasserbeschaffungsverband Südangeln angeschlossen sind, musste auch die Gemeinde Brodersby die Gebühren für Frischwasser erhöhen. Die jährliche Grundgebühr wird ab Januar 2011 auf 102 Euro und ein Jahr später auf 132 Euro festgesetzt. Ab 1. Oktober dieses Jahres wurde der Preis für die tatsächlich verbrauchte Wassermenge auf 0,40 Euro je Kubikmeter erhöht.Um der Marina Brodersby den Neubau eines überdachten Freilagers zu ermöglichen und dadurch den Betriebsstandort zu sichern, soll der Bebauungsplan „Ballastbarg“ geändert werden. Hierzu fasste die Gemeindevertretung einen Aufstellungsbeschluss. Die Kosten des Verfahrens trägt der Antragsteller. Weiteres in Kürze: Die Bushaltestelle wird kurzfristig vom Kirchenparkplatz in den Ortsteil Geel verlegt. Alle anwesenden Mandatsträger sprachen sich für einen Abschluss der neuen Wegenutzungsverträge mit den Stadtwerken Schleswig aus.
ql
Autor: ql, 16.10.2010 
Quelle: www.shz.de