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02.12.2009

Wohnanlage Wilhelmshöh ohne Nachteile für die Mieter verkauft

Böklund

 

Mit dem Verkauf der Wohnanlage Wilhelmshöh an die gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft Nord (GeWoBa) löste sich die Gemeinde Böklund endgültig von diesen drei investitionsträchtigen Häusern. „Diese Ende der Fünfzigerjahre gebauten Häuser schieben einen Investitionsstau vor sich her, der von uns auf über 300 000 Euro geschätzt wird“, meinte dazu Bürgermeister Johannes Petersen. Diese Gelder könne die Gemeinde durch Mieten erst in 50 Jahren wieder einnehmen. Deshalb habe man sich für diesen sozialverträglichen Verkauf entschieden, durch welchen den Mietern der zwölf Wohnungen – überwiegend Ledige – keine Nachteile entstünden, so Petersen weiter. Lediglich die Kontonummer würde sich für diese ändern.
Die gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft wolle die Wohnanlage sanieren und damit ihre Aktivitäten in Richtung Böklund ausdehnen. Weitere gemeinsame Projekte seien insbesondere in Richtung altengerechter Wohnungen geplant.„Mit dem Verkauf haben wir kein Tafelsilber abgegeben, sondern aus dieser Immobilie erst Tafelsilber gemacht“, nimmt Petersen potentiellen Kritikern vorab den Wind aus den Segeln. Der Verkaufserlös werde in eine virtuelle Rücklage gepackt und solle in Zukunft dazu dienen, durch Kauf oder Sanierung potentielle bauliche Schandflecken in Böklund zu vermeiden.
ql
Autor: ql, 02.12.2009 
Quelle: www.shz.de