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16.12.2008

Trotz Investitionen: Wasserpreis stabil
Bohrung eines weiteren Brunnens verschlingt viel Geld / WBV-Spitze für weitere fünf Jahre bestätigt
Schleswig-Flensburg
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stz
– Süderfahrenstedts Bürgermeister Heinrich Mattsen tritt am 1. Januar seine zweite fünfjährige Amtszeit als Vorsteher des Wasserbeschaffungsverbandes Südangeln an. Auch sein Stellvertreter Andreas Thiesen, Bürgermeister von Tolk, wurde in der Versammlung des Verbandes in Neuberend im Amt bestätigt.

Bei den weiteren Vorstandsmitgliedern, die Regionen zugeordnet sind, ergaben sich indes Veränderungen, denn Ulrich Bachler aus Uelsby und Andreas Lorenzen aus Havetoftloit wurden mit Worten des Dankes und Geschenken verabschiedet. Neben Mattsen und Thiesen sitzen jetzt im WBV-Vorstand (in Klammern die Region) Peter-Hermann Petersen (altes Amt Böklund), Kurt Hebel (altes Amt Tolk), Jürgen Mattsen (Satrup), Heinz-Georg Schmädecker (Süderbrarup) sowie Ferdinand Phieler (altes Amt Schuby).

Zu Beginn der Versammlung war Verbandsvorsteher Heinrich Mattsen auf das Jahresgeschehen eingegangen. Die neu installierte Leittechnik habe den letzten Jahreswechsel nicht „geschnallt“, so dass der Computer das Wasserwerk in Süderfahrenstedt stillgelegt habe. Diese Anfangsprobleme seien inzwischen überwunden und würden nicht mehr vorkommen.

Der Ausfall der Windkraftanlage von Januar bis Mitte März schlage negativ im Haushalt zu Buche. Auch die Arbeiten am 30 Jahre alten Brunnen 1, dessen Filterschlitze in 130 Meter Tiefe durch Schluff versandet gewesen seien, verminderten das Eigenkapital.

Doch obwohl deutlich weniger neue Anschlüsse verlegt würden, gehe es dem WBV finanziell nicht schlecht: Nach einstimmiger Genehmigung des Jahresabschlusses 2007, des Nachtrags für 2008 sowie des Haushaltsansatzes 2009 (in dem 90 000 Euro Einnahme aus Stromverkauf eingerechnet sind) gab Heinrich Mattsen bekannt: „Der Wasserpreis bleibt stabil.“ Das gilt auch vor dem Hintergrund einer Investition über 440 000 Euro: 800 Meter nordöstlich des Wasserwerks wird Brunnen 6 gebohrt, dessen Aufbau und Wartung Wassermeister Hartmut Kühl aus Stolk erläuterte. Nach Aussage von Ingenieur Elsner könnte er ab kommenden August in Betrieb gehen.

Man hofft, durch ihn nicht mehr an seine Kapazitätsgrenze zu stoßen wie Mitte Mai dieses Jahres, als in einer Trockenperiode über 6000 Kubikmeter Trinkwasser täglich gefördert worden waren.

 

Autor: shz.de - stz