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04.06.2020

Neues Auto für die Amtswehr

Südangelns Kommunalpolitiker tagen in der Turnhalle und bewilligen 70000 Euro

Da man wegen der Abstandsregelung viel Platz brauchte, fand der Amtsausschuss des Amts Südangeln dieses Mal in der Turnhalle der Auenwaldschule statt. Ein ungewöhnliches Bild, aber auch die Kommunalpolitik muss sich an die Regeln halten.

Nach der Begrüßung berichtete zunächst Amtswehrführer Björn Wilke über die vergangenen Monate. Die Einsätze liefen den Coronaregeln entsprechend ab. Nun sollen auch nach und nach die Übungsdienste wieder starten. Auch die Sommermonate werden ausnahmsweise von einigen Wehren genutzt, um die übungsfreie Zeit wieder auszugleichen.

Im Ausschuss wurde bereits über die Anschaffung eines Mehrzweckfahrzeugs für die Amtswehrführung gesprochen. Die Kommunalpolitiker bewilligten dafür 70.000 Euro (wir berichteten). Nachdem es in der näheren Umgebung kein geeignetes Angebot gab, wurde deutschlandweit gesucht. Schließlich entschied man sich für ein Fahrzeug, dessen Preis deutlich unter dem Budget lag. Weiterhin fördert der Kreis den Kauf mit 30 Prozent. Der Amtsausschuss genehmigte die Anschaffung. Der künftige Standort wird Tolk sein.

Die Wehren Neuberend, Twedt und Böklund sind im Amt für die technische Hilfe ausgerüstet und verantwortlich. Bisher fehlte Neuberend eine Seilwinde am Fahrzeug. Der Amtsausschuss bewilligte nun die Anschaffung.

Obwohl der Schulbetrieb im Amt Südangeln erst jetzt wieder voll aufgenommen wird, passierte in der Ruhezeit doch einiges. Die Boy-Lornsen-Schule in Schaalby bekam einen neuen Caterer, mit dem die Kosten reduziert werden konnten. Die Schulmitarbeiter haben sich außerdem sehr positiv zu den neu angeschafften digitalen Tafeln geäußert. Nun gibt es den Wunsch nach weiteren Tafeln und Ziel ist es, dass die Kinder auch mit Tablets ausgestattet werden können. Damit soll die Digitalisierung an den Schulen vorangetrieben werden. Für den politisch vereinbarten Digitalpakt stehen auch entsprechende Fördertöpfe zur Verfügung. Der Schulausschuss wurde beauftragt, diese Maßnahmen weiter umzusetzen.

Derzeit besuchen 232 Schulkinder die Schulen im Amt. Diese Zahl wird sich im kommenden Schuljahr um 12 erhöhen.

Auch die Bauarbeiten in Nübel, Tolk und Schaalby gehen voran. Während der Dachsanierung in Tolk wurden ein paar Schwierigkeiten bei der Bausubstanz festgestellt, und so beschloss der Ausschuss, mehr Geld für die Kosten zur Verfügung zu stellen. An den Standorten der Boy-Lornsen-Schule wurde für das kommende Jahr auch jeweils eine FSJ-Stelle bewilligt. Ferner wurde die Stundenanzahl für die Schulassistenz angepasst.

Zeitgleich geht die Planung für die Erweiterung des Amtsgebäudes weiter (wir berichteten). Die Polizei wird in der nächsten Zeit ihre detaillierten Anforderungen einreichen können. Eine erste Kostenschätzung liegt bei etwa 1,4 Millionen Euro. Der Finanzausschuss unterstützt das Vorhaben und so wurde der Beschluss auch vom Amtssauschuss gefasst und Amtsdirektorin Svenja Linscheid beauftragt, die Verträge für die Erweiterung entsprechend vorzubereiten. Auch der Nachtragshaushalt für 2020 wurde vom Ausschuss genehmigt.

Weiteres in Kürze:

Svenja Linscheid berichtete, dass die eingerichtete Corona-Hotline sehr gut im Amt aufgenommen worden sei. Genutzt wurde sie hingegen seltener. So habe es nur 38 Einkaufsanfragen gegeben. Für die Betroffenen seien die ehrenamtlichen Einkäufer eine große Hilfe gewesen.

Die Glasfaserarbeiten im Amt nähern sich dem Ende. Die Tiefbauarbeiten sind fast beendet. Die Nachbereitungen beim „Kabel einblasen“ werden im September abgeschlossen sein.

Autor: Frank Herch 
Quelle: www.shz.de