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06.12.2019

Diskussion über Windkraft

Stolk

In der Bürgerfragestunde der Stolker Gemeindevertretung entwickelte sich eine kontroverse Diskussion: Eine Besucherin kritisierte die Kommunikationsweise des Gemeinderates bezüglich der Pläne zum Bau von Windkraftanlagen einer auswärtigen Betreiberfirma in Helligbek und Sieverstedt: Sie warf dem Gemeinderat vor, dass dieser zu spät informiert habe.

Bürgermeister Hans-Werner Staritz wies die Vorwürfe entschieden zurück. Alles sei vorschriftlich gelaufen und entsprechend nachweisbar, sagte er. Außerdem habe die Gemeinde nicht das Recht, den Bau auf einer vom Land als vorrangig für Windenergie ausgewiesene Fläche zu verhindern. Am 19. Februar soll dieses Thema auch in einer Einwohnerversammlung besprochen werden.

Gute Nachrichten für das kommende Jahr gab es aus dem Finanzausschuss. Voraussichtlich wird die Gemeinde einen Überschuss von 50.000 Euro erzielen können. Dies ergibt sich aus höheren Steuereinnahmen und niedrigeren Kosten.

Der TÜV hat den Stolker Spielplatz überprüft und Mängel festgestellt. Bürgermeister Hans-Werner Staritz hatte im Vorfeld noch darum gebeten, dabei sein zu dürfen, um gewisse Dinge zu erklären, doch der TÜV hat diesen Wunsch nicht berücksichtigt. Die Gemeindevertretung wünscht sich mehr Interesse aus der Bevölkerung, aktiv bei der Gestaltung tätig zu sein. „Alle sind interessiert, wie es weiter geht, aber helfen möchte kaum einer“, sagte Hans-Werner Staritz.

Der Schwarzdeckenunterhaltungsverband hat die Straße „Zum Elmholz“ grundsaniert. Statt der geplanten 47.000 Euro muss die Gemeinde nur 10.050 Euro bezahlen.

Bisher werden die Lampen in Stolk um 23.20 Uhr ausgeschaltet. Eine Abstimmung darüber, ob die Lampen erst um 0 Uhr ausgeschaltet werden sollen, scheiterte knapp mit 4:5 Stimmen. Zwischen dem 10. Mai und 2. August will die Gemeinde Stolk weiterhin auf die Straßenbeleuchtung verzichten. Diskutiert wurde auch die Möglichkeit, dass Bürger Lampen per Mobiltelefon ein- und ausschalten können. Aufgrund der hohen Kosten will die Gemeinde aber darauf derzeit verzichten.

Autor: fhe 
Quelle: www.shz.de