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25.09.2008

Reetdachhaus brannte bis auf die Grundmauern nieder
Brandursache unklar / Kripo ermittelt

- Taarstedt -

 
Am späten Dienstagabend brannte ein einzeln gelegenes Reetdachhaus in Taarstedt bis auf die Grundmauern nieder. Den Sachschaden schätzt die Kripo auf zirka 100 000 Euro. Die genaue Brandursache steht noch nicht fest. Die Brandstelle wurde durch die Kriminalpolizei Schleswig beschlagnahmt.

Gegen 22.50 Uhr meldete ein Pkw-Fahrer bei der Leitstelle in Schleswig ein Feuer zwischen Kiusballig und Taarstedt. Die alarmierten Wehren aus Taarstedt-Westerakeby und Scholderup konnten schon von weitem den Brandort lokalisieren: Es handelte sich um ein abgelegenes Reetdachhaus in Taarstedt. „Als wir am Einsatzort eintrafen, brannte der Dachstuhl bereits in voller Ausdehnung und war teilweise schon zusammengefallen“, erklärte Einsatzleiter Thomas Hartwig.

„Wir sind froh, dass sich in dem Gebäude niemand aufgehalten hat. Wir hätten keinen Innenangriff mehr durchführen können, da der Brand sich schon zu weit ausgedehnt hatte und wir unsere Feuerwehrkameraden dadurch in Gefahr gebracht hätten“, resümierte der Taarstedter Wehrführer.

Zunächst konnte die Brandbekämpfung nur mit dem Wasser aus dem Taarstedter Löschfahrzeug durchgeführt werden. Da das Haus nicht an die zentrale Wasserversorgung angeschlossen war, gab es nur einen Hydranten in unmittelbarer Nähe des Brandobjektes und so mussten die eingesetzten Wehren erst über längere Strecken eine weitere Wasserversorgung aufbauen. Unterstützung bei den Löscharbeiten bekamen die Einsatzkräfte aus Taarstedt und Scholderup dabei von den Feuerwehren Brodersby und Twedt.

Die Nachlöscharbeiten dauerten nach Angaben der Feuerwehr bis in den frühen Morgen. „Unser neues Fahrzeug hat sich gut bewährt“, stellte Wehrführer Thomas Hartwig nach dem Einsatz fest. „Die Ausrüstung hat uns bei diesem Einsatz sehr gute Dienste geleistet, wir sind froh, dass dieses Löschfahrzeug für unser Gemeinde beschafft wurde“, sagte der Einsatzleiter.

 

Autor: shz.de - sh:z