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30.01.2018

Vereine sichern gesellschaftliche Vielfalt

Auf der Gemeindevertretung präsentieren sich die Idstedter Organisationen, allein das DRK beklagt zu wenig Zulauf / Bürgermeister ehrt Ehrenamtler

IDSTEDT

Die Beratungs- und Beschlusspunkte waren in der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung schnell abgehakt: Gegen zwei Nein-Stimmen wurde die Elternbeteiligung an der Kindertagesstätte in Böklund moderat angehoben, „weil sie mit 22 Prozent sowieso deutlich unter dem landesweit üblichen Satz liegt“, wie Jürgen Paulsen ausführte.

Nach zwei stundenlangen Pumpeinsätzen der Feuerwehr müsse dringend etwas geschehen, damit das Oberflächenwasser im Bereich Röhmker Weg/Munkweg ablaufen könne. Vor der neuen Bebauung hätten die Wiesen dort tiefer gelegen. Inzwischen sei großflächig höher gelegt und gepflastert worden, so dass das Wasser stehen bleibe. Weil auch andernorts schwere Fahrzeuge auf Gräben drücken würden, in denen nichts mehr abfließe, „rennt das Wasser uns überall um“, erklärte Bürgermeister Edgar Petersen. Anschließend richteten Vertreter aller Vereine das Wort an die Kommunalpolitiker und zeigten die große Vielfalt des gesellschaftlichen Lebens im Dorf: Freiwillige Feuerwehr, Angelsportgemeinschaft, Pétanqueclub, DRK, gemischter Chor, Kinderfest-Team, Nikolaus-Club; auch die Arbeit von Kirchengemeinde und dänischem Kindergarten wurde vorgestellt.

Die Feuerwehr hat sich auf 42 Aktive vergrößert sowie in Eigenleistung den Schulungsraum modernisiert und eine eigene Atemschutzwerkstatt eingerichtet. Die 170 Angler umfassende ASG beeindruckt mit ihrer Jugendarbeit. Der IPC ist mit 82 Mitgliedern der größte Pétanqueclub in Norddeutschland und mit drei Mannschaften in der ganzen Bundesrepublik aktiv.

Im DRK-Ortsverband ist die Mitgliederzahl indes auf nunmehr 69 gesunken. „Leider sind keine jungen Leute für unsere Arbeit zu begeistern“, bedauerte Vorsitzende Waltraut Clasen. Auch der Nikolaus-Club braucht neue Organisatoren, allerdings nur Eltern kleiner Kinder. Als Verein mit der häufigsten Nutzung der gemeindeeigenen Gaststätte und als größter Kulturträger im Ort präsentierte sich der Chor.

Der bis 2020 ausgebuchte Kindergarten pflegt gute Zusammenarbeit mit den Vereinen, und das Elternteam für das Kinderfest hat die Planung für den 16. Juni schon im Griff. Pastor Marcus Book möchte in diesem Jahr mit der Kommunalgemeinde den Pachtvertrag um das Schützenheim verlängern und die Friedhofssatzung überarbeiten.

Autor: Hans-Werner Staritz, 30.01.2018 
Quelle: www.shz.de