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19.09.2013

Wehrführer will ein neues Fahrzeug

Einsatzwagen ist nach 30 Jahren überaltert / Goltoft erhöht Abwassergebühren, denn das Kanalnetz muss saniert werden
Goltoft

 

In der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung Goltoft berichtete Wehrführer Karl Gelewsky von dem 30 Jahre alten Feuerwehrfahrzeug. Bereits vor neun Jahren habe er um Bildung von Rücklagen zwecks Neubeschaffung gebeten. Doch selbst 2006 sei die Gemeinde von einer kreisweiten Sammelbestellung kurzfristig zugunsten von Süderfahrenstedt zurückgetreten. Jetzt werde das Thema allerdings bald dringlich.
Der Gemeinderat will es nun in einer seiner nächsten Sitzungen aufgreifen, und auch eine moderate Erhöhung der Aufwandsentschädigungen für Funktionsträger in der Feuerwehr wurde in Aussicht gestellt.
Von einer Dichtigkeitsprüfung des Schmutzwasserkanalnetzes berichtete Bürgermeisterin Carmen Marxsen: Die vorgeschriebene Kanalverfilmung habe knapp 6800 Euro gekostet und Schäden offenbart, die bis zur nächsten Prüfung in zehn Jahren beseitigt und bezahlt sein müssten. Weil die in der bisherigen Rücklage vorhandenen 14 000 Euro hierfür nicht ausreichen, wurde die Bildung einer neuen Instandhaltungsrücklage notwendig.
Um die hierdurch bedingte Kostensteigerung für die Haushalte planbarer zu machen, entschied die Vertretung, die Verbrauchskosten zu belassen, aber die monatliche Grundgebühr ab Oktober von 6,17 Euro auf 8,50 Euro zu erhöhen. Der Preis für Frischwasser bleibt hingegen gleich: Gegen die Empfehlung der Verwaltung beschloss man, den Kubikmeterpreis bei 37 Cent zu belassen.
Neben Feuerwehrangelegenheiten hat sich der Gemeinderat zwei weitere Arbeitsfelder in die Agenda geschrieben: Man will die eigene Homepage verbessern und dringend am Thema „Breitbandversorgung“ arbeiten. Weil die hiermit verbundenen Kosten durch mehr Hausanschlüsse sinken, ist eine gemeinsame Lösung mit Brodersby, vielleicht sogar mit dem Ulsnisser Ortsteil Hestoft die ideale Lösung.Ein Thema allerdings könne man endgültig zu den Akten legen – Windenergienutzung sei in Goltoft nicht möglich, da man zur Schutzzone des Schleiufers gehöre.
Autor: stz, 19.09.2013 
Quelle: www.shz.de