Hilfsnavigation

Startseite | Kontakt | Öffnungszeiten | Impressum | Datenschutz | Sitemap



17.01.2011

Gefährliche Bushaltestelle bleibt

Für eine Verlegung in den Ortsteil Geel gab es keine Mehrheit im Brodersbyer Gemeinderat / Maßnahmen zur Entschärfung werden geprüft
Brodersby 

Mit Stimmengleichheit lehnte die Gemeindevertretung Brodersby die Verlegung der Bushaltestelle „Geel“ ab. Die Verkehrssituation an dieser Haltestelle an der Schleidörferstraße in Höhe der Abzweigung Geel ist sehr gefährlich – vor allem für Schulkinder. In diesem Bereich der Schleidörferstraße gilt keine Geschwindigkeitsbeschränkung und es gibt keine Straßenbeleuchtung. Auf Initiative von Eltern wurde geprüft, die Haltestelle von der Kreisstraße weg in den Ortsteil Geel zu verlegen.
Grundsätzlich wäre die Gemeinde bereit gewesen, die Anlage einer Haltebucht mit 6000 Euro zu finanzieren sowie die jährlichen Mehrkosten von 1300 Euro für die Fahrtstreckenverlängerung zu übernehmen – wenn die Verkehrsbetriebe eine langfristige Zusicherung für die Streckenänderung gegeben hätten. Doch aus betrieblichen Gründen ist eine verbindliche Zusage immer nur für ein Fahrplanjahr möglich. Jetzt wird in Brodersby geprüft, ob man die Gefahrenstelle durch Beleuchtung, Schutzgitter oder Ähnliches entschärfen kann.
Der Nachtragshaushalt 2010 wurde beschlossen. Er erhöht sich im Verwaltungshaushalt um 29 000 Euro auf 504 500 Euro und im Vermögensteil um 10 300 Euro auf 207 100 Euro. Um den Haushalt ausgleichen zu können, wurde die Rücklage leergeräumt und ein Kreditrahmen in Höhe von 58 100 Euro in Anspruch genommen.
Der Ausgleich des Doppelhaushalts 2011/2012 ist nur durch Steuererhöhungen möglich. Die Realsteuern steigen um 20 Prozentpunkte, sind aber mit 240 Prozent für Grundsteuer A, 260 Prozent für Grundsteuer B und 280 Prozent bei der Gewerbesteuer noch moderat gegenüber dem Kreisdurchschnitt. Die Zweitwohnungssteuer stieg von acht auf 9,5 Prozent.
Die Verwaltungshaushalte der Jahre 2011/2012 wurden auf 486 200 / 494 100 Euro, die Vermögenshaushalte auf 50 000 / 21 400 Euro festgesetzt. Investitionen in diesen Jahren sind nur im Wegeprogramm vorgesehen.Bürgermeister Bernd Blohm erinnerte daran, dass im vergangenen Jahr „Biogas“ ein Arbeitsschwerpunkt gewesen sei. „Wir haben das Thema aber noch nicht hinter uns“, meinte er in seinem Bericht. Er wünsche sich weiter einen offenen, fairen Dialog, um die Interessen der Biogas-Landwirte und der Bürger unter einen Hut zu bekommen.
Autor: ql, 17.01.2011 
Quelle: www.shz.de