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Erfolgreiche Übergabe der integrierten Sport(stätten)entwicklungsplanung für das Amt Südangeln – jetzt folgt die Umsetzungsphase

Ab sofort verfügt das Amt Südangeln über ein Sportkonzept für die kommenden zehn Jahre. Der so gennannte „Integrierte Sport(stätten)entwicklungsplan“ enthält Maßnahmen zu fünf verschiedenen Handlungsfeldern von Verbesserungsmöglichkeiten im Bereich der Sportinfrastruktur bis hin zum Ausbau von Kooperations- und Netzwerkstrukturen.

Übergabe in digitaler Form

Die Übergabe durch das Wissenschaftsteam unter Leitung von Prof. Dr. Michael Barsuhn erfolgte digital: „Wie in allen anderen Lebensbereichen auch, haben die pandemiebedingten Auswirkungen den Erstellungsprozess sowie die damit verbundene wissenschaftliche Auswertung der Be-fragungsergebnisse im Rahmen der Integrierten Sport(stätten)entwicklungsplanung für das Amt Südangeln vor einige Herausforderungen gestellt. Umso erfreulicher ist es nun, den Kol-leginnen und Kollegen eine fundierte sowie gemeinsam erstellte Planung zu überreichen“ so Prof. Barsuhn.

Vorgehensweise

Basierend auf den im Sommer 2019 durchgeführten empirischen Erhebungen (Bürgerbefragung, Vereinsbefragung, Schul- und Kitabefragung, Befragung der Volkshochschule) wurden die beteiligten Institutionen im September 2020 zu einem Workshop eingeladen, in dem zentrale Ergebnisse der Analysen präsentiert und durch Impulse und Ideen aus der lokalen Praxis bereichert werden konnten.

Ergebnisse

Im Rahmen der Erhebungen kristallisierte sich u. a. heraus, dass die überwiegende Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger im Amt Südan-geln (63 %) für sich selbst privat organisiert Sport treibt. Darüber hinaus ist im Rahmen der Sportstättenbilanzierung festzuhalten, dass das Amt über genügend Kernsportanlagen (Sporthallen, Großspielfelder) verfügt. Bei den Großspielfeldern wurde sogar ein rechnerischer Überhang ermittelt. „Im Hinblick auf eine moderne sowie sport- und bewegungsfreundliche Gestaltung wird zukünftig also kein Neubau, sondern eher die multifunktionelle Aufwertung bzw. Erweiterung bestehender Großspielfelder angeregt“, erläutert INSPO-Projektleiter Konstantin H. Pape. „Beispielhaft wurde die stadtplanerische Umgestaltung und Aufwertung einzelner Sportareale diskutiert, sodass die Bedürfnisse unterschiedlicher Nutzergruppen (u. a. Vereine, Schulen und selbst organisierter Sport der Bürgerinnen und Bürger) idealtypisch gebündelt und bedient werden können.“ Um die Bedarfe des selbst organisierten Sports der Bürgerinnen und Bürger zukünftig stärker zu berücksichtigen und die Aufenthaltsqualität im Amt weiter zu steigern, empfiehlt die Studie, Überlegungen zum Bau einer multifunktionellen Sportanlage mit entsprechenden gesundheits- und fitnessorientierten Anlagenelementen weiter zu vertiefen. „Der Wunsch nach Fitnessgeräten bzw. Kraftsportmöglichkeiten vonseiten der Bürgerinnen und Bürger wurde mit der Befragung eindeutig untermauert“ erklärt Amtsdirektorin Svenja Linscheid.

Weitere Schritte

Im Rahmen baulicher Ertüchtigungen lassen sich zukünftig die Bedürfnisse des Vereinssports mit denen des Individualsports gezielt verknüpfen. Bei den am häufigsten geäußerten Wünschen der Bürgerinnen und Bürger ist der Bau weiterer Radwege sowie der Ausbau der wohnortnahen Spiel- und Sportgelegenheiten hervorzuheben. Als eine weitere zentrale Maßnahme der Studie empfiehlt das INSPO die Fortsetzung der prozessbegleitenden Lenkungsgruppe zur Begleitung und Steuerung des Umsetzungsprozesses. Dieser Empfehlung kommt das Amt nach. Amtsvorsteher Jürgen Steffensen be-kräftigt das Ziel, die Sport(stätten)entwicklungsplanung sukzessive mit den hiesigen Akteuren aus Sport und Bewegung umsetzen zu wollen.

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