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29.10.2018

Rohre für das schnelle Internet

Böklund

Böklund saniert Gehwege im Zuge des Breitbandausbaus / Gemeinde will Ortsentwicklungskonzept auf den Weg bringen

Seit einigen Wochen wird die Straße „Wilhelmshöh“ saniert: Dort werden neue Regen- und Frischwasserleitungen sowie Leerrohre für Glasfaser verlegt. Abschließend gibt es keine Teerdecke mehr, sondern Pflasterbelag. Bis Mitte Dezember sollen die Arbeiten abgeschlossen sein, erläuterte Bürgermeister Jürgen Steffensen in der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung. Die geplante Sanierung der Straße „Siedlung Alter Krug“ verschiebt sich ins nächste Jahr, weil zuvor noch der alte Rohrbestand gefilmt werden muss.

Im Zuge des demnächst anstehenden Breitbandausbaus müssten einige Gehwege erneuert werden. Doch nicht nur das Wegenetz ist betroffen.

Gehwege müssen erneuert werden Als Ergebnis eines Workshops hat die Gemeindevertretung beschlossen, dass ein Konzept für die Entwicklung des gesamten Ortskerns gebraucht wird. Ein Planungsbüro soll hiermit beauftragt werden. Dafür sind 30 000 Euro in den Haushalt eingestellt, wovon 75 Prozent bezuschusst werden können. Den diesbezüglichen Förderantrag hat Bürgermeister Jürgen Steffensen gestellt.

Böklund beteiligt sich zusammen mit Stolk und Süderfahrenstedt an der Anschaffung eines Wildkräuterbeseitigungsgerätes – auch Idstedt könnte „auf diesen Zug aufspringen“. Dann wird eine vertragliche Regelung getroffen und ab kommendem Frühjahr kann das gemeindeübergreifende Gerät gemeinsam genutzt werden.

Das Thema „Mitfahrbank“ wurde an den Bauausschuss verwiesen. Nachdem entsprechende Signale aus Stolk und Uelsby gekommen sind, wird Kontakt zu allen Nachbargemeinden aufgenommen, deren Wünsche für Verbindungen nach Böklund nur sinnvoll sind, wenn man von dort auch wieder zurückkommt.

Spielgerätesteuer verabschiedet Mit einer neuen Satzung schaffte die Gemeindevertretung ein Alleinstellungsmerkmal in der Region: Verabschiedet wurde eine Spielgerätesteuer. Hintergrund ist die private Planung einer Spielhalle im Ort.

Nichts zu beschließen gab es indes bei über- und außerplanmäßigen Ausgaben: Erdungs- und Blitzschutzmaßnahmen beim Klärwerk waren schon mit 31 000 Euro veranschlagt und kosteten am Ende nur 156 Euro mehr. Außerdem sind Wartungs- und Spülarbeiten bei der jährlichen Unterhaltung der Regenwasserkanäle und Spülbecken knapp 13 000 Euro teurer geworden. „Nachrüstungen am Klärwerk werden uns noch eine Stange Geld kosten“, stimmte der Bürgermeister die Gemeindevertreter auf weitere Ausgaben ein.

Autor: Hans-Werner Staritz, 29.10.2018 
Quelle: www.shz.de