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12.10.2010

Wassergebühren steigen drastisch

Mehrausgaben für Wegeunterhaltung und Winterdienst belasten Nübels Rücklage / Neues Feuerwehrfahrzeug soll in zwei Wochen geliefert werden
Nübel

 

Eine drastische Gebührenerhöhung durch notwendige Maßnahmen des Wasserbeschaffungsverbandes Südangeln mache eine Überarbeitung der Gebührenkalkulation der Wassergeldgebühren erforderlich, unterstrich Nübels Bürgermeister Jürgen Augustin auf der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung. Einstimmig wurde die vom Finanzausschuss mit der Vorsitzenden Birgit Hansen ausgesprochene Empfehlung beschlossen, die Verbrauchsgebühren zum Beginn dieses Monats von 0,25 auf 0,40 Euro pro Kubikmeter heraufzusetzen. Ferner wird die Grundgebühr ab 1. Januar 2011 auf 108 Euro je Mehrpersonenhaushalt, 72 Euro für Einpersonenhaushalte, 54 Euro für jede weitere Wohnung und 216 Euro für wasserintensive Betriebe erhöht. Beschlossen wurde zudem, die Grundgebühr für Einpersonenhaushalte ab 1. Januar 2012 auf 108 Euro zu erhöhen.
Einen einstimmigen Beschluss fasste man ebenfalls über die von der Finanzausschussvorsitzenden Birgit Hansen vorgetragene Empfehlung einer Nachtragshaushaltssatzung. Wie zuvor bereits von Bürgermeister Augustin erläutert, hätten starke Mindereinnahmen am Gemeindeanteil an der Einkommensteuer und den Schlüsselzuweisungen sowie gravierende Mehrausgaben bei der Wegeunterhaltung und dem Winterdienst dazu geführt, dass der Verwaltungshaushalt nur durch eine Zuführung vom Vermögenshaushalt ausgeglichen werden könne. Zur Gesamtfinanzierung eingeplant wurden auch 110 000 Euro für das Dorfgemeinschaftshaus – insgesamt sei eine Entnahme aus der Rücklage von 214 000 Euro erforderlich gewesen. Einstimmig legte die Vertretung fest, die Einnahmen und Ausgaben im Verwaltungshaushalt um 13 600 Euro auf 1,174 Millionen Euro zu vermindern und den Vermögenshaushalt um 640 200 auf 725 700 Euro zu erhöhen.
In seinem Verwaltungsbericht wies Bürgermeister Augustin auf die sich künftig stark erhöhenden Kosten für Kindergärten hin. Aufmerksam machte er dabei zum einen auf die Kosten für die unter dreijährigen Kinder, zum anderen auf die immer geringer ausfallende Bezuschussung. Angestrebt werde die Breitbandversorgung, eventuell könne eine Funklösung realisiert werden. Das neue Feuerwehrfahrzeug werde in zirka zwei Wochen geliefert.
Gute Dienste am Kinderspielgerät „Seilbahn“ in Berend habe die Neue Arbeit Nord geleistet, erklärte der Schul- und Kulturausschussvorsitzende Ingo Klügel. Erfreut äußerte sich Augustin über das Dorfgemeinschaftshaus, insbesondere darüber, dass die festgelegten Kosten von 1,2 Millionen Euro im Rahmen geblieben sein.Verschiedene weitere Beschlüsse wurden gefasst. So soll die Eingangstür der Turnhalle erneuert werden. Bereits vor der Maisernte sollen die schadhaften Stellen des Güldenholmer Weges repariert werden. Die wirtschaftlich genutzten Wege Jott-Kehr-Straße, Zum Waldweg und Tolker Grenze sollen zum angebotenen Preis von 4762 Euro ausgebessert werden.
Autor: ekn, 12.10.2010 
Quelle: www.shz.de