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19.02.2010

Fusion der Grundschulen im Amt Südangeln ist vom Tisch

Statt „großer Lösung“ mit gemeinsamem Träger soll es organisatorische Verknüpfungen geben

Amt Südangeln

 

Mit dem Beschluss, die Schulträgerschaft der Grundschule Neuberend/Nübel auf das Amt Südangeln zu übertragen und die Zusammensetzung des Schulausschusses zu ändern, ist die „große Lösung“ für die Grundschulen im Amt Südangeln für längere Zeit vom Tisch.
Die Bereinigung der Schullandschaft ist eine Altlast des Amtes. Insgesamt vier Schulträger waren hier für die Grundschulversorgung zuständig. Seitens der Amtsführung war eine Lösung angestrebt worden, in der alle Grundschulen des Amtes mit der Böklunder Schule als Hauptstandort zusammengefasst werden sollten (wir berichteten).
Die Vorgaben des Landes stützten diese Lösung. Als sich aber bei einem Gespräch im Ministerium für Bildung und Frauen in Kiel eine organisatorische Verbindung der Schulen von Tolk, Schaalby und Neuberend/Nübel zeigte, signalisierten die Gemeinden des alten Amtes Tolk, diese „kleine Lösung“ in Angriff zu nehmen. „Diese Rolle rückwärts des Ministeriums war wirklich überraschend“, erklärte Hans-Helmut Guthardt, Bürgermeister der Gemeinde Neuberend.
Der Amtsausschuss stimmte dem Beschluss des Schulausschusses einstimmig zu. Hierin wird die Absicht erklärt, die Grundschulen von Tolk, Schaalby und Neuberend/Nübel in Abhängigkeit von der Vakanz der Schulleiterstellen organisatorisch zu verbinden. Eine Fusion der Grundschulen Tolk und Böklund wird nicht weiter verfolgt. Um eine Vertretung der Gemeinden Nübel und Neuberend zu gewährleisten, wird die Mitgliederzahl des Schulausschusses um zwei auf 13 erhöht.
In seinem Bericht griff Amtsvorsteher Hans-Werner Berlau die schleppende Bearbeitung der Anträge zum Konjunkturpaket II durch das Land an. „Das ist ein unhaltbarer Zustand für Entscheidungen, auf die viele Firmen in dieser konjunkturschwachen Zeit warten“, sagte er. Bisher sei für keine Maßnahme des Konjunkturpakets ein schriftlicher Zuwendungsbescheid bei ihm eingegangen, so Berlau.
Für den 23. Februar kündigte er eine Vorstellungsrunde der Bewerber für die Wegenutzungsverträge von Strom und Gas an. Die Stadtwerke Flensburg hätten ihre Bewerbung beim Amt Südangeln inzwischen zurückgezogen. Nur noch Eon und die Stadtwerke Schleswig seien an diesem Vertrag interessiert.Für die Glasbausteinfassade an der Boy-Lornsen-Schule in Schaalby wurde der Sanierungsbeschluss gefasst. Die Wand wird komplett neu aufgebaut und mit Lichtbändern gestaltet.
Autor: ql, 19.02.2010 
Quelle: www.shz.de