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28.12.2009

Böklund investiert kräftig

Böklund

 

Haushaltsplanung für 2010: Ausgaben für Verkehrssicherheit und Kindergartenausbau

Die Gemeinde Böklund will einiges für die Verkehrssicherheit tun. Bauausschussvorsitzender Lothar Beusen berichtete in der jüngsten Gemeindevertretersitzung, dass für die Straßeneinfahrten in den Ort das Aufstellen von Warnbaken erwogen werde. Die Straßen aus Richtung Klappholz, Uelsby und Süderbrarup seien dafür geeignet. Die Kosten lägen bei 1000 Euro pro Einfahrt. Bereits bestellt ist eine Geschwindigkeitsmessanlage für 1500 Euro. Und zur besseren Ausleuchtung der Straße „Am Wald“ wurde eine Straßenlaterne bestellt. Eine an den Wiesenweg im Ortsteil Kattbek angrenzende Straße sei zwar in sehr schlechtem Zustand, falle aber in den Zuständigkeitsbereich der Gemeinde Süderfahrenstedt, so Beusen.

Der Umbau des Kindergartens Böklund für die Einrichtung einer Krippengruppe mit zehn Kindern erfordert den Anbau eines Personalraums. Dabei geht es, wie der Ausschussvorsitzende Holger Clausen berichtete, nur um die Schließung einer überdachten Terrasse. Weiterhin sollen das Dach saniert, Außenwände in Teilbereichen gedämmt und die Verglasung ausgetauscht werden. Die Gesamtkosten des vom Konjunkturpaket II geförderten Projektes liegen bei 140 000 Euro. Der Anteil von Böklund beträgt 26 600 Euro.

Neben dieser Summe sind im zwei Millionen Euro umfassenden Vermögenshaushalt für das Jahr 2010 weitere Investitionen vorgesehen. Für 360 000 Euro sollen die Straße „Toft“ neu gestaltet und Parkplätze für das Amtsgebäude geschaffen werden. Für 50 000 Euro werden andere Straßen saniert. Und 15 000 Euro sind für die Sanierung von Kinderspielplätzen vorgesehen.

400 000 Euro werden dem Amt Südangeln als Darlehen für den Bau des Amtshauses zur Verfügung gestellt. Dazu müssen 801 000 Euro aus der allgemeinen Rücklage zugeführt werden, die dann am Ende des Jahres nur noch knapp die Millionengrenze überschreitet.

Der drei Millionen Euro umfassende Verwaltungshaushalt kann zwar bei den Deckungsmitteln um 150 000 Euro zulegen, hat aber durch Einbußen bei der Einkommenssteuer, Erhöhung der Gewerbesteuer- sowie der Kreisumlage und durch Zahlung einer Finanzausgleichsumlage an den Kreis 450 000 Euro weniger zur Verfügung als in diesem Jahr. Der Verwaltungshaushalt kann deshalb nur durch eine Zuführung von 650 000 Euro aus der Rücklage ausgeglichen werden, die dann leergeräumt ist. Nach Auskunft von Bürgermeister Johannes Petersen werden Pläne zur Erhöhung der Gewerbesteuer aber nicht weiter verfolgt.
Autor: ql, 28.12.2009 
Quelle: www.shz.de