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27.11.2009

Vor der Schule soll es sicherer werden

Autos, Busse, Fahrräder und Schüler fahren oder rennen quer über den Parkplatz : An der Böklunder Auenwaldschule ist morgens Chaos angesagt
böklund

 

Dem gefährlichen Kreuzungsverkehr auf dem Parkplatz will die Schulverbandsversammlung der Auenwaldschule endlich den Kampf ansagen. Vor allem bei Schulbeginn ist durch Elternfahrzeuge, Busse, Schüler und Fahrräder, die quer über den Parkplatz der Schule fahren, eine extreme Gefährdung vorhanden. Schulverbandsvorsteher Dr. Dierk Martin legte in der ersten von ihm geleiteten Sitzung ein im Hauptausschuss vorabgestimmtes Konzept vor, das einen Fahrradweg, auseinander gezogene Busparkplätze und entkoppelte Fahrspuren für Privatfahrzeuge aufweist. Da aber sowohl von den Verkehrsbetrieben als auch aus den eigenen Reihen Bedenken angemeldet wurden, will man die auf 60 000 Euro geschätzte Maßnahme erst einem Gutachter zur Ausarbeitung von Alternativvorschlägen vorlegen.
Wegen veränderter Schulkostenbeiträge muss der Verwaltungshaushalt des Jahres 2010 um etwa 20 Prozent auf 1 608 500 Euro angehoben werden. Die Verbandsumlage für die Gemeinden bleibt aber konstant bei 896 900 Euro. Doch müssen der Rücklage 23 400 Euro entnommen werden. Der Vermögenshaushalt wurde auf 55 000 Euro festgelegt.
Dr. Martin berichtete zudem von den Sanierungsmaßnahmen im Rahmen des Konjunkturpaketes II, die kurz vor ihrem Beginn stünden. Die Ausschreibungsergebnisse für die Erneuerung der Fenster und Türen lägen etwas unter dem Schätzwert von 122 000 Euro.
Die Verbandsversammlung sprach sich gegen einen vorbeugenden Austausch der zwei Wellenanlagen für die Trennwände in der Sporthalle in Höhe von 30 000 Euro aus. Doch hat man in den Haushalt des nächsten Jahres vorsorglich 15 000 Euro eingestellt, die bei einem Defekt der alten Anlage für eine sofortige Reparatur bereitstehen.
Für 5000 Euro soll die Blitzschutzanlage der Schule erneuert werden. Die Beteiligung von Schülern an der offenen Ganztagsschule erfüllt derweil nicht ganz die Erwartungen. Deshalb will man das Angebot noch verbessern. „Wir müssen an allen Fäden ziehen, um unsere Schule attraktiv zu machen und den Schulstandort zu erhalten“, meinte Martin. Angedacht sei der Bau einer Mensa. Doch müsse erst konzeptionelle Vorarbeit geleistet werden, nach der der Schulverband in eine konkrete Finanzplanung einsteigen könne.
ql
Autor: ql, 27.11.2009 
Quelle: www.shz.de