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01.10.2009

Nübel gibt grünes Licht für neuen Solarpark

Pläne für eine Solaranlage auf zwölf Hektar und für 70 Meter hohe Windräder beschäftigten die Nübeler Gemeindevertretung. Bei einer Gegenstimme gaben die Kommunalpolitiker ihr Einverständnis.

Nübel/
ekn

 

– Dem Vorhaben zweier Investoren, ihre bestehenden Windenergie-Anlagen gegen größere Nachfolger auszutauschen, stimmte die Gemeindevertretung bei einer Gegenstimme zu. Für die 70 Meter hohe 800-Kilowatt- Anlagen müssten aber alle rechtlichen Auflagen erfüllt sein und die Rahmenbedingungen eingehalten werden, betonten die Kommunalpolitiker. Auch das Thema Sonnenenergie stand auf der Tagesordnung. Der Gemeinde liegt eine Anfrage für eine Freifeld-Solaranlage vor. Ein genauer Standort steht noch nicht fest. „Wir sollten den Investoren eine Chance geben“, sagte Bürgermeister Augustin. Nach einigen Überlegungen beschloss man bei wiederum einer Gegenstimme, den Investoren zwei Flächen von fünf und zwölf Hektar vorzuschlagen. Die Kosten sämtlicher Planänderungen sollten zu Lasten der Investoren gehen.
Der Zuwendungsbescheid des Landes über 50 Prozent der Kosten für das neue Dorfgemeinschaftshaus ist jetzt eingetroffen. Das teilte Nübels Bürgermeister Jürgen Augustin vor der Gemeindevertretung mit. Das Haus müsse bis 31. August nächsten Jahres fertig gestellt sei, bekräftigte er. Die Fahrzeughalle wurde auf Empfehlung des Bauausschusvorsitzenden Holger Fintzen etwas geändert. Das im Dorfgemeinschaftshaus enthaltene Feuerwehrmuseum von Kurt Hansen habe bei Dr. Helmut Sydow, dem Museumsreferenten der Landesregierung, so große Begeisterung über so viele kleine Schätze hervorgerufen, dass er vorgeschlagen habe, es mit dem von Norderstedt zu erweitern. Ein entsprechender Vertrag soll ausgearbeitet werden.
Hinsichtlich des Feuerwehr-Bedarfsplanes stehe die Gemeinde relativ gut da, befand der Bürgermeister. Die Wehr verfüge über das alte Feuerwehrfahrzug sowie in einem Jahr noch über ein neues Fahrzeug. Auch das notwendige Inventar sei vorhanden. Sorge mache jedoch, dass tagsüber kaum Atemschutzträger vor Ort seien.
In einer Eilentscheidung hinsichtlich der Regenwasserkanäle in Berend entschied man, den Graben am Lundberg wieder zu öffnen, damit weniger Wasser den Lundberg entlanglaufe.
Zufrieden zeigte sich Augustin mit dem neuen weißen Schrägungsschild zur Verkehrsberuhigung am Ortseingang.
Autor: ekn, 01.10.2009 
Quelle: www.shz.de