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31.07.2009

Ausschuss einigt sich auf Gemeindewappen

Ortsparlament hat jetzt das letzte Wort
Süderfahrenstedt/
stz

 

– Nach einer eilig einberufenen Sondersitzung des Wappenausschusses stehen die Zeichen gut, dass erste Exemplare des politischen Dauerbrenners „Gemeindewappen“ noch in diesem Herbst im Wind wehen.
Anstoß zur Vollendung gab ein erneuter Besuch bei der für die Genehmigung zuständigen Expertin Dr. Elke Strang vom Landesarchiv in Schleswig. Diesmal war Zeichnerin Ute Clausen dabei, und in nur zehn Minuten waren vier von fünf vorgelegten Entwürfen mit nur geringen Änderungen genehmigungsfähig.
Das hatte in der Gemeinderatssitzung Anfang Juli noch ganz anders geklungen. Damals hatte ein Entwurf im Mittelpunkt gestanden, bei dem Gold an Silber gestoßen wäre – das sei nur dem Vatikan erlaubt, wussten einige Ausschussmitglieder. Dann mache man Bürgermeister Heinrich Mattsen eben zum „Papst Heine von Fahrenstedt“, witzelten andere.
Ins Stocken geraten war das Vorhaben, weil man zu viele Symbole verewigt haben wollte und deshalb vom Landesamt gleich der gesamte Entwurf verworfen worden war. Doch nun geht es weiter, der Ausschuss einigte sich sogar einmütig auf eine Version. Bürgermeister Mattsen wird jetzt die Meinung der Ratsmitglieder dazu erfragen.
Gibt es eine Mehrheit, wird das Genehmigungsverfahren in Gang gesetzt und der förmliche Beschluss vom Gemeinderat Ende September nachgeholt. „Wenn das klappt“, versprachen Gemeindevertreter Lars Kristensen und Gastwirtin Veronika Dembeck, „spendieren wir der Gemeinde einen Fahnenmast.“
Und wenn es nicht klappt? „Dann braucht ihr mich nicht mehr zu fragen“, meinte Ute Clausen, die inzwischen 18 Entwürfe gezeichnet hat. Sie bringt jetzt den Top-Favoriten-Entwurf in Reinform. Der soll aber erst dann veröffentlicht werden, wenn der Gemeinderat auch zugestimmt hat.
Autor: stz, 31.07.2009 
Quelle: www.shz.de