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29.04.2009

Kindergarten platzt aus allen Nähten

Die vier Gruppen im Kindergarten Havetoft sind voll ausgelastet. Der Gemeinderat beschloss, eine fünfte Gruppe einzurichten. An den Kosten beteiligt sich die Nachbargemeinde Sieverstedt.
Havetoft
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– Der demographischen Entwicklung zum Trotz platzt der Kindergarten in Havetoft aus allen Nähten. Die bestehenden vier Gruppen sind mit 79 Kindern ausgelastet und den zwölf Abgängern zum Ende des Kindergartenjahres stehen fast drei Mal so viele Anmeldungen gegenüber. Doch auch wenn die Einrichtung einer fünften Gruppe rund 7000 bis 8000 Euro noch in diesem Haushaltsjahr kosten wird, blieb bei der Abstimmung der Gemeindevertreter auf ihrer jüngsten Sitzung keine Hand unten. Erleichtert wurde die Entscheidung dadurch, dass die Räumlichkeiten bereits vorhanden sind und von der mittragenden Gemeinde Sieverstedt bereits renoviert wurden.

Auch bei der zweiten Entscheidung zur Jugendfrage zeigten sich die Mandatsträger großzügig. Auf Antrag der Jugendgruppe des TuS Dreiring Havetoft wird der Bau eines Schuppens an das Jugendhaus mit 400 Euro bezuschusst. Den Jugendlichen fehlt der Platz, um Geräte sicher unterzubringen. Den Rest der Bausumme von 1200 Euro teilen sich der Sportverein und die Jugendgruppe.

Die Jahresrechnung 2008 wurde genehmigt. Der Verwaltungshaushalt schließt ausgeglichen mit 948 190 Euro. Der Vermögenshaushalt weist in der Ausgabe mit 155 059 Euro einen Fehlbetrag von 9534 Euro aus. Trotzdem stellt sich die Finanzsituation der Gemeinde besser dar, als bei Aufstellung des Haushaltes. Die Zuführung zum Vermögenshaushalt konnte auf 80 916 Euro erhöht werden.

Bereits zu Beginn der Sitzung konnten Unsicherheiten der Bürger zum Thema Windkraftanlagen und Einführung der DIN 4261 für Kleinkläranlagen ausgeräumt werden. Bürgermeister Peter Hermann Petersen versicherte, dass Windnutzungsflächen durch den Kreis geprüft und erst nach einer Einwohnerversammlung durch die Gemeindevertretung festgelegt würden.

Bei der Wartung von Kleinkläranlagen wollen die Mandatsträger prüfen, in welchem Umfang die Kommune die Grundstücksbesitzer unterstützen kann.

Autor: shz.de - ql, 29.04.2009 
Quelle: www.shz.de