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14.04.2009

Amtshaus soll bürgerfreundlicher werden

Amt Südangeln


Der Entwurf für ein erweitertes Amtsgebäude in Böklund liegt vor. Im Frühjahr 2011 sollen die Arbeiten beendet sein.

Mit einstimmigem Votum gab der Amtsausschuss Südangeln grünes Licht für die Sanierung und Erweiterung des Verwaltungsgebäudes in Böklund. Im ersten Schritt soll ein Bauentwurf zur Kostenermittlung sowie Beantragung der Baugenehmigung erstellt werden.
Im Augenblick sind die Mitarbeiter des Amtes Südangeln noch auf die Amtshäuser von Tolk und Böklund aufgeteilt. In jedem Gebäude befindet sich auch noch eine Polizeistation. Politisches Ziel ist es, alle Verwaltungseinheiten sowie Polizei, Post und Wasserbeschaffungsverband im Amtshaus Böklund unterzubringen. Dabei sollen Synergieeffekte genutzt werden.

Dieses Gebäude ist aber – gemessen am errechneten Raumbedarf von mehr als 1000 Quadratmeter – im Augenblick noch zu klein und entspricht energetisch nicht mehr den Anforderungen. „Die sanitären Anlagen scheinen aus einer Zeit zu stammen, als der Bürger noch Bittsteller war“, lästerte der leitende Verwaltungsbeamte Heiko Albert bei der Vorstellung des Erweiterungsmodells.

Barrierefreiheit sei zurzeit noch ein Fremdwort. Behinderte müssten durch einen Nebeneingang ins Haus und könnten nicht einmal in die erste Etage. Archiv und Datenschutz seien Problembereiche. Die Parkplatzsituation sei in Kombination mit dem Kindergarten gefährlich, so Albert.

Wenn der Architektenplan Bestand hat, bleibt der jetzige Hauptbau zwar zweistöckig. Er wird vermutlich ein neues Dach brauchen und eine Wärmeschutzfassade bekommen. Auch werden die sanitären Einrichtungen komplett erneuert. Dem Hauptbau vorgelagert ist das Servicecenter, in dem unter anderem Polizei und Post untergebracht sind. Der jetzige Sitzungssaal wird dafür abgerissen. Durch einen Verbindungsgang entsteht ein atriumartiger Innenhof. Der Haupteingang liegt wesentlich tiefer als heute und ist über vier Stufen oder eine Rampe zu erreichen. Direkt daneben liegt das Servicecenter. Geradeaus findet der Besucher die publikumsintensiven Bereiche wie das Standesamt. Und am Ende des Ganges findet sich der architektonische Höhepunkt des Hauses: ein viertelkreisförmiger Sitzungssaal, der durch Trennwände geteilt werden kann. Natürlich hat das Gebäude einen Aufzug, der die Barrierefreiheit garantiert. Die Bauarbeiten könnten bereits in diesem Herbst beginnen und im Frühjahr 2011 beendet sein. Parallel werden die Verkehrsinfrastruktur der Umgebung geändert und die Parkplätze ausgeweitet.

Autor: Admin Amt Südangeln, 14.04.2009 
Quelle: www.shz.de - ql