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06.01.2009

Jörg Nielsen ist neuer Wehrführer in Nübel
Stellvertreter ist Heike Kluge / Bisheriger Brandschutzchef Heinz Clausen hatte nicht mehr kandidiert
Nübel
/
ekn

– In geheimer Wahl wählten die 27 Aktiven der Berender Freiwilligen Feuerwehr Jörg Nielsen mit 23 Ja-Stimmen zu ihrem neuen Ortswehrführer. Nielsen, bislang stellvertretender Wehrführer, löst damit Heinz Clausen in diesem Amt ab. Als Ziel gab der neue Wehrführer an, den Zusammenschluss der Nübeler Wehren vorantreiben zu wollen. Das Weitere werde die Zukunft zeigen, so Nielsen.

Clausen appellierte an die Aktiven, den neuen Wehrführer, seinen bisherigen Stellvertreter, zu unterstützen. „Er hat es verdient“, betonte der bisherige Wehrführer, der nicht nochmals kandidiert hatte.

Stellvertretender Ortswehrführer wurde, ebenfalls in geheimer Wahl, Heiko Kluge. Einstimmig votierte man für ihn auch als Gruppenführer; zum stellvertretenden Gruppenführer wurde Guido Büchmann ernannt. Zum neuen Sicherheitsbeauftragten wurde Maik Jürgensen ernannt. In den Festausschuss wählte man Jannika Nielsen und als neuen Kassenprüfer Arne Jacobsen.

In seinem Jahresbericht listete Wehrführer Heinz Clausen die vielen verschiedenen Aktivitäten der Wehr auf. Als Einsatz konnte er lediglich einen Flächenbrand verzeichnen.

Ausgezeichnet für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden Hans Georg Dehn sowie Jens-Peter Seemann mit dem goldenen Ehrenkreuz samt Urkunde durch den stellvertretenden Amtswehrführer Björn Wilke. Geehrt für 25 Jahre Mitgliedschaft und Verlesen der entsprechenden Urkunde wurden Siegfried Hansen und Hans-Christian Hansen. Eine Ehrung für 30 Jahre kam Volkert Martens und Guido Büchmann zuteil. Letzterer erhielt außerdem seine Beförderung zum Hauptfeuerwehrmann. Schließlich wurde Jörg Nielsen zum Brandmeister gekürt.

Bürgermeister Jürgen Augustin überbrachte die Grüße der Gemeindevertretung und kündigte an, dass man doch noch in den Genuss eines bezuschussten Feuerwehrfahrzeuges kommen konnte. Er hoffe, dass das Fahrzeug im nächsten Jahr bereit stehe.

Der stellvertretende Amtswehrführer Björn Wilke teilte einige Neuerungen mit. So würden sie in Zukunft keine Teilamtsübungen, sondern stattdessen Alarmübungen durchführen. Der Lerneffekt sei beträchtlich größer, erklärte er. Ferner nannte er den Rauchmelder, der bis 31. Dezember in Wohngebäuden eingesetzt werden müsse.

Gemeindewehrführer Helge Reese unterstrich, dass die Atemschutzübung im Vordergrund stehe. Es gelte, auch in diesem Jahr Präventionsarbeit unter anderem für die Rauchmelder zu leisten.

Die Feuerwehr Berend werde in diesem Jahr 120 Jahre alt, stellte Heinz Clausen fest. Schnell war man sich einig, dass so ein Fest gefeiert werden müsse. Vorstand und Festausschuss sollen die Einzelheiten festlegen.

 

Autor: shz.de - ekn