Hilfsnavigation

Startseite | Kontakt | Dienstgebäude | Öffnungszeiten | Impressum | Sitemap



28.11.2017

Letzte Gemeindevertretung in Brodersby vor der Fusion

Gemeinde gleicht die Steuersätze an / Neue Hundesteuer gilt ab Jahresbeginn

Brodersby

 

Zu Beginn der Gemeindevertretung in Brodersby wies Bürgermeister Bernd Blohm darauf hin, dass dies wohl das letzte Zusammentreffen dieser Art gewesen sei – zum 1. März wird Brodersby durch die Fusion Teil der neuen Gemeinde Brodersby-Goltoft – und wichtige Themen für weitere Sitzung in Selbstständigkeit stünden nicht mehr an.

Blohm nutzte die Gelegenheit, seinen Mitstreitern zu danken, die ihn in 27 Jahren Tätigkeit für die Gemeinde begleitet hatten. Die Tagesordnung der Sitzung enthielt im Wesentlichen Beschlüsse, die mit der Vereinheitlichung von Abgaben, Gebühren und Steuern zu tun hatten. So wurden die Hebesätze der Realsteuern auf 330 Prozent für die Grundsteuern A und B sowie 380 Prozent für die Gewerbesteuer festgesetzt. Diese Werte sind bereits mit der Fusionsgemeinde Goltoft abgestimmt. Normalerweise werden sie in der Haushaltssatzung verabschiedet. Doch da die neue Gemeinde erst ab März existieren wird, die Steuerbescheide aber schon im Januar verschickt werden, bestand Handlungsbedarf.

Die Hundesteuersatzung muss von der fusionierten Gemeinde neu beschlossen werden. Da beide Gemeinden sich aber über diesen neuen Sätze einig sind, werden sie bereits ab Jahresbeginn gültig sein. Der erste Hund kostet dann jährlich 60 Euro, der zweite Hund 80 Euro und jeder weitere Hund 100 Euro.

Ebenso synchron wird der Hebesatz der Zweitwohnungssteuer auf 12,5 Prozent angehoben. Grund ist der Druck zur Haushaltskonsolidierung und die Absicht, die Zweitwohnungsinhaber stärker an den hohen Kosten der Gemeinde-Infrastruktur zu beteiligen. Denn die Kommune erhält für sie weder Schlüsselzuweisungen noch einen Anteil an der Einkommensteuer.

Weiteres in Kürze:

Die Gemeinde beschließt die Übernahme des Kostenausgleichs für die Hortbetreuung eines Kindes in einer dänischen Einrichtung.

Die finanziellen Mittel für eine zusätzliche Servicekraft während der Mittagsmahlzeit in der evangelischen Kita Schaalby werden unbefristet zur Verfügung gestellt.

Autor: Claus Kuhl, 28.11.2017 
Quelle: www.shz.de