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14.06.2017

Twedt muss dringend sparen

Haushalt schließt mit Defizit: Bürgermeister sieht keine Alternative zu weiteren Maßnahmen zur Haushaltskonsolidierung

 

wedt Ohne große Begeisterung, aber einstimmig beschloss die Gemeindevertretung Twedt die Jahresrechnung 2016. Denn diese schloss mit einem Fehlbetrag von 131 167 Euro ab. Selbst nachdem die Ergebnisrücklage in Höhe von 96 872 Euro komplett umgebucht war, verblieb ein offener Rest von rund 35 000 Euro. Mit diesem Mühlstein am Hals geht die Gemeinde ins neue Haushaltsjahr. „Wir müssen dringend weitere Haushaltskonsolidierungsmaßnahmen einleiten“, gab Bürgermeister Alexander Schmidt das Hauptthema für die nächsten Sitzungen der Gemeindevertretung vor.

Schmidt berichtete, dass die Arbeiten am Windpark Twedt begonnen haben. Es ist geplant, im Oktober die ersten Windkraftanlagen aufzustellen. Im nächsten Jahr soll dann eine exakte Aussage zur Art und Weise der Bürgerbeteiligung gemacht werden, die bei etwa 20 Prozent liegen soll.

So zufrieden die Gemeinde mit der Landesregierung bei der Ausweisung dieser Fläche ist, so wenig ist sie es im Falle einer Beurteilung einer anderen Potenzialfläche. In der Stellungnahme zur Teilaufstellung des Regionalplans heißt es: „Nicht nachvollzogen werden kann seitens der Gemeinde Twedt, weshalb die südwestlich gelegene Teilfläche, die ausweislich der Darstellung der Landesplanung eine Größe von 7,4 Hektar aufweist, nicht als Vorranggebiet Windenergie ausgewiesen werden soll“.

„Wir wollen einfach Klarheit über die Zukunft dieser Fläche haben“, hofft Schmidt auf eine konkrete Antwort zu diesem Einwand.

In der Dorfstraße in Twedt reißt der Asphalt und die Rinne sinkt ab. Deshalb soll nach einem Fräsvorgang zwischen der alten Landstraße und dem Abzweiger Hörneck eine neue Asphaltschicht aufgebracht werden. Bei dieser Gelegenheit soll auch die Rinne wieder angepasst werden. Der Gemeindeanteil an diesen Arbeiten beträgt 10 600 Euro.

Auch an der Kreisstraße 35 wird etwas erneuert. Das marode Wartehaus an der Bushaltestelle in Buschau soll ersetzt werden. Das günstigste Angebot für diesen Regenschutz mit Schrägdach und Regenfallrohr beträgt 4329,16 Euro. Bürgermeister Schmidt wurde beauftragt, den Auftrag an diesen Anbieter zu vergeben. Er soll sich aber vorher versichern, dass das Baumaterial Lärchenholz ist. Falls wie im Angebot aufgeführt die Hütte aus Fichtenholz besteht, soll der nächstgünstige Anbieter den Auftrag erhalten.

Autor: Claus Kuhl, 14.06.2017 
Quelle: www.shz.de