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15.08.2016

Schmutzwasser wird teurer

Stolk

 

Die Stolker Gemeindevertretung beschäftigte sich mit der Gebührenkalkulation für die Schmutzwasserbeseitigung in den nächsten drei Jahren. Dabei wurde schnell klar, dass die bisher vergleichsweise niedrigen Gebühren (10 Euro im Monat plus 2 Euro je Kubikmeter) nicht zu halten sein würden, weil der seit 2010 bestehende Überschuss inzwischen nahezu abgebaut ist.

Um einen jährlichen Fehlbetrag von etwa 22 000 Euro zu vermeiden, hatte die Verwaltung Alternativen ausgearbeitet, sodass die Vertreter jetzt über die soziale Staffelung diskutierten. Dabei kam einstimmig heraus, dass ab Oktober die monatliche Grundgebühr 15 Euro und die Zusatzgebühr 2,40 Euro je Kubikmeter betragen. Damit sei man nicht nur auf die Inspektion der Kanalisation in 2022 vorbereitet, sondern liege im Vergleich zu anderen Gemeinden immer noch im günstigen Bereich, hieß es.

Nötig geworden war die außerplanmäßige Feriensitzung, weil der Nachtrag für den Haushalt des laufenden Jahres nachgebessert werden musste. Erschließungskosten für den Restausbau des Baugebietes am „Nordring“ wurden in Höhe von 120 000 Euro veranschlagt und über Grundstücksverkäufe und Darlehen finanziert. Mit dieser Aktualisierung konnte eine hohe Kreditaufnahme von der Kommunalaufsicht inzwischen genehmigt werden. Genau das drängte, denn zum 1. September hatte die Gemeindevertretung den Kauf von 178 Aktien der SH Netz AG beschlossen, damit jedes Jahr eine Dividende von 22 700 Euro in die Gemeindekasse fließt.

Autor: stz, 15.08.2016 
Quelle: www.shz.de