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04.04.2016

Der Ersatz für 13 gefällte Kastanien kommt im Herbst

In der Twedter Kastanienalle mussten 13 vom Pilz befallene Kastanien gefällt werden / Als Ersatz sollen es insgesamt 17 Neuanpflanzungen geben
Twedt

 

Die 13 vom Pilz befallenen Kastanien in der Kastanienallee von Twedt (wir berichteten) sind mittlerweile gefällt und abtransportiert. Jetzt legte die Gemeindevertretung die nächsten Schritte für eine Wiederanpflanzung fest. In einem ersten Schritt werden zunächst die Stubben gefräst dann kommt ein Saugbagger zum Einsatz, der das mit Pilz kontaminierte Erdreich entfernt.

Gleichzeitig wird eine Wurzelsperre in Richtung der Straße angebracht. Denn der Asphalt soll weder während der Bodenarbeiten noch später durch Wurzelwerk unter der Straße zerstört werden. Die Pflanzung von neuen Bäumen erfolgt dann im Herbst. Dabei werden aus Platzgründen nur zwölf der 17 Ersatzpflanzen im Kastanienweg gesetzt. Welche Baumart gepflanzt wird, ist noch nicht festgelegt.

Nachdem im vergangenen Jahr bereits ein Teil der Scholderuper Straße saniert wurde, soll jetzt auch der 766 Meter lange Rest bis zur Ortsgrenze vom Schwarzdeckenunterhaltungsverband mit einer neuen Asphaltdecke versehen werden. Der Kostenanteil der Gemeinde Twedt beträgt 44 600 Euro und soll auf mehrere Haushaltsjahre verteilt werden.

Amtsdirektor Heiko Albert erläuterte die Rahmenbedingungen zur Gründung eines Breitbandzweckverbandes im Amt Südangeln und gab einen Sachstandsbericht. Die Aufträge zur fachlichen Begleitung eines förderfähigen Antrags an das Bundesministerium für Verkehr sind vergeben. Falls höhere Kosten als die vom Ministerium bereitgestellten 50 000 Euro entstehen, werden diese über die Amtsumlage verrechnet. Für den Endausbau des Breitbandnetzes stellte Albert einen Bundeszuschuss von bis zu 70 Prozent der Wirtschaftlichkeitslücke in Aussicht. Für Ende April rechnet er mit der Gründung des Zweckverbandes – und für das Frühjahr 2017 mit dem Beginn der Verlegung der Kabel. Die Mandatsträger stimmten dem Abschluss eines entsprechenden öffentlich-rechtlichen Vertrages einstimmig zu.

Bürgermeister Alexander Schmidt teilte mit, dass der Bebauungsplan für den Windpark Twedt (wir berichteten) ausgelegen habe und die Stellungnahmen eingearbeitet seien. Eine Genehmigung durch die Landesregierung könne aber erst erfolgen, wenn die Eignungsfläche durch das Land bestätigt sei.

Autor: ql, 04.04.2016 
Quelle: www.shz.de