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03.12.2015

Fusion nimmt konkrete Formen an

Gemeindevertretung Brodersby will weiter mit Goltoft verhandeln / Am Ende entscheiden die Einwohner
Brodersby

 

Nach Goltoft beschloss jetzt auch die Gemeindevertretung Brodersby offiziell die Weiterführung der Fusionsverhandlungen (wir berichteten). „Die gebildete Arbeitsgruppe (drei Personen pro Gemeinde) hat Grundlagen, Unterschiede und Gleichheiten mit Unterstützung von Amtsdirektor Heiko Albert in einem Arbeitspapier zusammengestellt und den Gemeindevertretungen der Gemeinden Brodersby und Goltoft im September vorgestellt“, fasste Bürgermeister Bernd Blohm zusammen. Trotz einiger Unterschiede hätten die Gemeindevertretungen befürwortet, das Vorhaben weiter zu verfolgen.

Im nächsten Schritt sollten die Vereine und Verbände in die Verhandlungen einbezogen werden. „Das Ergebnis wird in einer Einwohnerversammlung der jeweiligen Gemeinde vorgestellt“, fuhr Blohm fort. Doch das letzte Wort sollen die Einwohner mit einem Bürgerentscheid haben, der aber frühestens im Frühsommer 2016 erfolgen kann.

Dann musste Blohm eine Änderung der Struktur seiner Gemeindevertretung bekanntgeben. Denn Alexander Schmidt hatte am selben Tag seinen Rücktritt als Gemeindevertreter verkündet und dafür persönliche Gründe genannt. Außerdem wollte Axel Lamp neben seinen anderen Ausschussaktivitäten nicht weiter den Vorsitz im Bau- und Wegeausschuss übernehmen. Im Zuge der Neubesetzung wurde Karen Petersen als neues Mitglied in die Gemeindevertretung aufgenommen. Gabriele Lutzenberger wird neue Vorsitzende des Bau- und Wegeausschusses. Axel Lamp bleibt dem Ausschuss erhalten und übernimmt den Posten des stellvertretenden Vorsitzenden.

Eine weitere Personalveränderung erfolgt im Markttreff der Gemeinde. Nach neunjähriger Aufbauarbeit wird sich Marktleiter Alf Schmidt beruflich verändern. Seine Nachfolgerin wird Christiane Hildebrand, die von Karin Steinbock unterstützt wird. Um die dazu notwendige Erhöhung des Stundenkontingents zu finanzieren, stellt die Gemeinde 12 000 Euro zusätzlich in den Haushalt des nächsten Jahres ein.

Eine Überprüfung nach alternativen Standorten der Firma „Pro Regione“ kam zu dem Ergebnis, dass in der Gemeinde bis zum Jahr 2025 neun weitere Baugrundstücke ausgewiesen werden können. Das einzige dafür geeignete Grundstück ist etwa einen Hektar groß. Die Mandatsträger beschlossen, das Projekt weiterzuführen und in die Detailplanung zu gehen.

Die Gemeindevertretung folgte einem Beschluss des Amtsausschusses Südangeln und übertrug die Aufgaben zum Ausbau einer schnellen Internetverbindung auf das Amt. Um die Zahl der erlaubten Aufgabenübertragungen auf das Amt nicht zu überziehen, wurde die Förderung von Jugenderholungsmaßnahmen in die Verantwortung der Gemeinde zurückgeholt.

Autor: Claus Kuhl, 03.12.2015 
Quelle: www.shz.de