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03.07.2015

Taarstedt hofft auf Steuerplus

Gemeinde erwartet positive Entwicklung der Einnahmen / Kita und Schulsanierung abgeschlossen
Taarstedt

 

„Nach der neuesten Steuerschätzung im Mai sollen sich unsere Einnahmen in den nächsten Jahren besser entwickeln als erwartet“, stellte Taarstedts Bürgermeister Peter Matthiesen auf der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung erfreut fest. Ferner teilte er im Rahmen seines Verwaltungsberichtes mit, dass man auf Amtsebene in einer Arbeitsgruppe, zunächst bestehend aus Vertretern von Schulen und Politik, die Beratungen über die Installierung einer sogenannten Bildungslandschaft aufgenommen habe. Deren Ziel ist es, die Angebote verschiedener Bildungsträger besser zu vernetzen und so den Zugang zu den Angeboten zu verbessern. In der Hoffnung auf Fördermittel wurde das Konzept dem Kreis vorgelegt.

Im Kleinen funktioniere dies bereits, meinte der Bürgermeister und wies auf die in der Gemeinde Taarstedt hervorragend umgesetzte harmonische Zusammenarbeit aller Vereine und Verbände vom Kindergarten bis zur Feuerwehr hin.

In Sachen Kindertagesstätten teilte Matthiesen mit, dass die Sanierung des Containers abgeschlossen sei und damit nun genügend Raum zur Verfügung stehe. Auch die energetische Sanierung des alten Schulgebäudes unter anderem mit dem Einbau neuer Fenstern und Türen sei ebenfalls vollendet. Abschließend wies der Bürgermeister darauf hin, dass bei ihm noch Exemplare der neuen Gemeindeflagge zu erwerben sind.

Unter dem Beifall der Gemeindevertreter wurde Andreas Walther gedankt, der die Aufnahme der in Kürze zu erwartenden ersten Flüchtlingsfamilie gemeinsam mit mehreren ehrenamtlichen Helferinnen organisiert hat.

Aus dem Bauausschuss berichtete Johannes Witt, dass im Rahmen der Schwarzdeckenunterhaltung in diesem Jahr kaum mit Straßensanierungen gerechnet werden kann, da die Gemeinde Taarstedt in den letzten Jahren mehrere Maßnahmen umsetzen konnte.

Auf Empfehlung des Bauausschusses wurde beschlossen, eine weitere Fertiggarage auf dem Gelände der alten Schule zu errichten. Im Hinblick auf den guten Verkauf der Grundstücke im Baugebiet Aublick in Scholderup und der weiteren Nachfrage nach Baugrundstücken in der Gemeinde insgesamt sprach sich die Gemeindevertretung einmütig für die Vergabe eines Auftrages für eine Innenentwicklungsplanung aus. Ein Ingenieursbüro soll ermitteln, welche Baulücken oder freien Flächen für ein weiteres Baugebiet in Frage kommen.

Nach ausführlicher Diskussion beschloss die Versammlung eine neue Satzung für die Abwasserentsorgung des Baugebietes Westend. Aufgrund von gestiegenen Betriebskosten müssen die Gebühren zur Kostendeckung von 3,30 auf 3,70 Euro pro Kubikmeter angehoben werden. Mathiesen wies darauf hin, dass sich die Amtsverwaltung die Unterlagen der Betreiberfirma zur Prüfung der Plausibilität der Erhöhung habe vorlegen lassen.

Autor: Günter Karstens, 03.07.2015 
Quelle: www.shz.de