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19.12.2014

Taarstedt bekommt eine Flagge

Die Gemeinde ist nach Ablösung des letzten Darlehens schuldenfrei / Unzufriedenheit über mangelhafte Polizeipräsenz
Taarstedt

 

Auch die Gemeinde Taarstedt hat jetzt eine eigene Flagge. Die Gemeindevertretung billigte auf Empfehlung des Kulturausschusses einstimmig einen Entwurf, der auf dem Gemeindewappen basiert. Sie zeigt einen Wellenbalken, überdeckt mit einem schräggestellten, gestürzten Thorshammer. Die Flagge muss noch vom Landesarchiv genehmigt und soll dann in großer Stückzahl gefertigt werden, damit die Bürger sich in ihren Vorgärtenzur Gemeinde bekennen können.

In seinem Bericht hatte Bürgermeister Peter Matthiesen darauf hingewiesen, dass man auf Amtsebene mit der Polizeipräsenz unzufrieden sei. Zwar stünden in der Station im Amtshaus in Böklund fünf Dienstposten zur Verfügung, diese seien aber so gut wie nie zu erreichen, weil sie auch Verpflichtungen in anderen Regionen hätten. Die Polizeidirektion habe allerdings eine Prüfung der Situation zugesagt.

Die Gemeinde will ein noch laufendes Darlehen ablösen, das einst aufgenommen wurde, um den Ausbau des Baugebietes Am Autal im Ortsteil Scholderup zu finanzieren. Inzwischen sind acht der elf Grundstücke veräußert. Damit ist die die Gemeinde nach Angaben des Bürgermeisters schuldenfrei.

Als erfreulich wurde auch gewertet, dass die Amtsumlage nicht steigt und für die nicht mehr genutzten Räume der Schule in Tolk Nachnutzungsmöglichkeiten für Jugendfeuerwehr, VHS und andere Vereine gefunden wurden.

In der Kindertagesstätte Taarstedt sei noch im Dezember ein Gespräch mit dem Ziel geplant, die Einrichtung auf zwei Regel- und eine Krippengruppe umzuorganisieren. Aus dem Umweltausschuss berichtete Frauke Clausen, dass die historische Eiche am Auring im Ortsteil Westerakeby von einer Fachfirma saniert werden musste.

Zu Beginn der Weihnachtssitzung hatte sich Maren Matthiesen aus Böklund als neue Gleichstellungsbeauftragte im Amt vorgestellt. Sie wies darauf hin, dass sie neben ihrer Sprechstunde an jedem ersten Montag im Monat von 14 bis 15 Uhr im Amtshaus über die Amtsverwaltung erreichbar sei.

Positive Folgen für die Gemeinde hatte auch eine Geburtstagseinladung. „Man ist erst alt, wenn der Bürgermeister zum Geburtstag zu Besuch kommt hatte ein Bürger auf seine Einladungskarten geschrieben. Seine Freunde reagierten prompt luden Bürgermeister Peter Matthiesen als Überraschungsgast zu dem Fest. In der Gemeindevertretung konnte Matthiesen nun mitteilen, dass er für seinen Auftritt eine Spende in Höhe von einigen hundert Euro für die Gemeindekasse bekommen hat. Ferner stimmte der Gemeinderat formell und mit Dank der Entgegennahme einer Spende eines örtlichen Unternehmers zu, der zum Dorffest die Kosten in Höhe von gut 600 Euro für die sanitären Einrichtungen übernommen hatte.

Autor: gks, 19.12.2014 
Quelle: www.shz.de