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06.10.2014

Taarstedt sorgt sich um die ärztliche Versorgung

Taarstedt

 

Auch in der Gemeinde Taarstedt ist die seit rund 100 Jahren durch einen Allgemeinarzt gesicherte ärztliche Versorgung gefährdet, sollte der derzeitige Praxisinhaber in absehbarere Zeit in Ruhestand gehen und keine Nachfolge finden. Aus diesem Grund planen die ebenfalls betroffenen Nachbargemeinden Goltoft und Tolk gemeinsam mit Taarstedt ein Gespräch mit der kassenärztlichen Vereinigung, so Bürgermeister Peter Matthiesen in seinem Verwaltungsbericht vor dem Gemeinderat.

Weiter berichtete der Bürgermeister, dass man sich im Amt Südangeln um die geringer werdende Polizeipräsenz Sorgen mache. Zudem werde im Zuge der steigenden Asylbewerberzahlen um Meldung von geeignetem Wohnraum gebeten. Erfreulich sei indes, dass die Kindertagsstätte derzeit gut belegt sei und die Nachfrage nach Grundstücken im Baugebiet Aublick ebenfalls anhalte.

Mangels alternativer Lösungen wurde für 2015 beschlossen, den Vertrag mit einem Landschaftsunternehmer zu verlängern, der durch Maschineneinsatz den Fahrradweg entlang der alten Bahntrasse unkrautfrei halten soll. Im Gegensatz zum Vorjahr sei aber durch das zusätzliche Walzen der steinigen Fahrbahn eine Verbesserung des Fahrkomforts eingetreten.

Zuschuss für
die Fahrbücherei

Auch die Fahrbücherei soll im nächsten Jahr wieder bezuschusst werden. Zwar sei derzeit ein leichter Rückgang der Ausleihen zu verzeichnen, besonders die beliebte Bücherkiste für den Kindergarten bewog die Gemeindevertreter aber, auch weiterhin für eine Anfahrt des Bücherbusses zu votieren.

Etwas schwer tat man sich dann mit einem Mehrheitsbeschluss zur Finanzierung einer geplanten Kooperation der Umlandgemeinden mit der Stadt Schleswig. Dies müsste nach Ansicht einiger Gemeindevertreter aus laufenden Personalkostenmitteln des Amtes zu finanzieren sein.

Als erste Gemeinde im Amt Südangeln bestätigte Taarstedt dann die aufgrund der geänderten Amtsordnung erforderliche Zuweisung von nur noch fünf gemeindeeigenen Aufgaben an das Amt Südangeln. Dies sind die Mitgliedschaft in der Wirtschafts- und Regionalentwicklungsgesellschat (Wireg), die Förderung des Tourismus, die integrierte ländliche Entwicklung im Rahmen der Aktivregion, die Förderung der Jugenderholungsmaßnahmen und die Schulträgerschaft für die Boy-Lornsen-Grundschule. Die Förderung der Weiterbildung in der Volkshochschule, der Jugendfeuerwehren und die Wahrnehmung der Aufgaben nach dem Gesetz über das Leichen-, Bestattungs- und Friedhofswesen soll jeweils im Rahmen eines öffentlich-rechtlichen Vertrages geregelt werden.

Autor: gks, 06.10.2014 
Quelle: www.shz.de