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16.09.2014

Böklund will mit Schleswig kooperieren

Gemeinde schließt sich Umlandgemeinden-Projekt an
Böklund

 

Auch die Gemeinde Böklund wird sich an der Kooperation der Umlandgemeinden mit der Stadt Schleswig beteiligen. Damit folgte man dem Aufruf von Amtsdirektor Heiko Albert, der möglichst alle Gemeinden des Amtes Südangeln an diesem Projekt beteiligen will, um als geschlossene Gruppe auftreten zu können. „Man erfährt etwas über die neuen Projekte und kann über die Amtsgrenzen hinaus Einfluss nehmen“, unterstrich Gemeindevertreterin Gisela Göttinger den Nutzen einer solchen Kooperation. Bürgermeister Johannes Petersen begrüßte ausdrücklich, dass diese Form der Zusammenarbeit wiedererweckt werde, die vor einigen Jahren bereits vorhanden, dann aber eingeschlafen war. Er sieht die Notwendigkeit insbesondere im Bereich der Bildung, um das Überleben der Böklunder Gemeinschaftsschule zu sichern. „Die Schule ist der wichtigste Strukturanteil der Region. Deshalb müssen wir sie erhalten“, verdeutlichte er seinen Standpunkt.

In seinem Bericht wandte Bürgermeister Petersen sich gegen das neue Finanzausgleichsgesetz, das den ländlichen Raum benachteilige und die großen Städte unterstütze. Böklund verliere auf diese Art 98 000 Euro pro Jahr, obwohl besonders durch die älter werdende Bevölkerung mehr Aufgaben auf den zentralen Ort zukommen.

Angesichts der Anforderungen des Feuerwehrbedarfsplans beschloss die Gemeindevertretung die Anschaffung eines Zweitfahrzeugs für die Freiwillige Feuerwehr Böklund. Man geht von 250 000 Euro Gesamtkosten aus, zu denen es einen Zuschuss von 60 000 Euro aus der Feuerschutzsteuer sowie 40 000 Euro Versicherungsleistungen aus dem Unfall des Vorgängermodells geben soll.

Zum Jahreswechsel wird die Hundesteuer in der Gemeinde Böklund um etwa 50 Prozent erhöht. Für den Ersthund ergibt sich dann ein jährlicher Satz von 50 Euro. Die restlichen Werte erhöhen sich analog. Gefahrenhunde zahlen etwa das Zehnfache. Mit der Erhöhung werden die Steuersätze an das Niveau der Region angepasst.

Durch das umzugsbedingte Ausscheiden von Torben Rewoldt rückte Jürgen Steffensen als Gemeindevertreter nach und übernahm auch den vakanten Platz im Bauausschuss. Seinen Platz als bürgerliches Mitglied im Ausschuss für Jugend, Kultur und Sport wird von Simone Wohlgemut eingenommen.

Autor: Claus Kuhl, 16.09.2014 
Quelle: www.shz.de