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13.09.2014

Neue Räume für Jugendwehr und VHS

Amtsausschuss beschließt Umbau der Tolker Schule
Böklund

 

Gleich zwei Mal standen die Jugendfeuerwehren des Amtes Südangeln im Mittelpunkt der Beratungen des Amtsausschusses. Zunächst beschlossen die Mandatsträger einen Umbau der Boy-Lornsen-Schule in Tolk. Die jetzige Aula und der gegenüberliegende Klassenraum stehen danach den beiden Jugendwehren zur Nutzung zur Verfügung. Im Erdgeschoss unterhalb der Aula sind Räume für die Volkshochschule geplant, die ebenfalls Platzbedarf angemeldet hatte.

Für beide Bereiche sind gemeinsame Sanitäranlagen im Erdgeschoss geplant. Der bisherige Physikraum soll von der Schule als Aula genutzt werden. Die Lehrküche wird durch eine Küchenzeile mit Tresenbereich und Sitzmöglichkeiten für die Essensausgabe der Grundschule umgebaut. Die Investitionskosten betragen insgesamt rund 177 000 Euro. „Damit haben wir für die Unterbringung der Jugendfeuerwehren eine gute und komfortable Lösung gefunden“, meinte Amtsdirektor Heiko Albert.

Abweichend vom ersten Vorschlag zur Umsetzung der Amtsordnung kann die Jugendfeuerwehr aber nicht mehr in der Verwaltung und Finanzierung des Amtes bleiben. Da es nicht gelungen ist, für den südlichen Bereich des Amtes einen Schulverband zu gründen, verbleibt dieses Aufgabengebiet in der Verantwortung des Amtes. Dadurch wird ein Platz der auf fünf Positionen begrenzten Liste übertragbarer Aufgaben besetzt. Die Finanzierung der Jugendfeuerwehr soll daher – ähnlich wie bei der VHS – über einen öffentlich-rechtlichen Vertrag geregelt werden. Der Finanzierungsanteil der Gemeinden wird darin auf 10 000 Euro jährlich begrenzt. Für die endgültige Abwicklung des Paragrafen fünf der Amtsordnung legte das Amt eine Mustertagesordnung für die Realisierung in den Gemeindevertretungen vor.

Der Amtsausschuss beschloss einen Kooperationsvertrag mit dem Sportverein Grün-Weiß Tolk über ein Sport-Bewegungsangebot für Schüler und Kindergartenkinder. Von Dienstag bis Donnerstag sollen sportliche Aktivitäten von Übungsleitern des Sportvereins angeboten werden. Der Verein erhält dafür eine Förderung vom Landessportverband. Die Kooperation ist für den Schulträger kostenneutral.

Das Amt Südangeln empfahl den Gemeinden, der Stadt-Umland-Kooperation mit Schleswig beizutreten. Ein entsprechender Beschluss muss aber in jeder Gemeindevertretung separat gefasst werden.

Autor: Claus Kuhl, 13.09.2014 
Quelle: www.shz.de