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15.07.2014

Paintball-Halle: Betrieb ist nicht zu laut

Neuberend

 

Die Kritiker müssen nun verstummen. In der Neuberender Paintball-Halle in der Klosterreihe kann „geschossen“ werden, ohne dass es dadurch zu übermäßigem Lärm kommt. Ein nun vorliegendes schalltechnisches Gutachten entkräftet jegliche Einwände. Acht Messungen im Umkreis der Halle ergaben, dass sowohl die durchschnittlichen als auch die Spitzenwerte während des Spielbetriebs bis 22 Uhr deutlich unter den Grenzwerten liegen.

Lediglich bei der gastronomischen Nutzung zeigten sich Probleme: Um eine dauerhafte Nutzung der Außenterrasse bis Mitternacht zuzulassen, bedarf es eines zusätzlichen Schallschutzes etwa in Form einer Glasscheibe. „Dies hat uns der Betreiber schon mündlich zugesagt“, erklärte Bürgermeister Hans-Helmut Guthardt in der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung in der Gaststätte „Zur Eiche“ . Er sah die Lärmprobleme damit aus dem Weg geräumt.

Da jedoch nicht alle Anwohner von dieser Maßnahme profitieren und weiter Bedenken haben, setzte sich Andrea Steinbach von der SPD dafür ein, diese schriftlich festzuhalten, „sonst wird für mich was unterschlagen“. Der zuständige Ingenieur Reimer Ivers betonte, dass dies eine frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit war und sagte: „Bedenken können auch später noch vorgebracht werden.“

Um für die neue Nutzung der früheren Tennishalle eine gesetzliche Grundlage zu haben, beschloss die Gemeindevertretung eine Änderung vom „Sondergebiet Tennis“ zum „Sondergebiet Sport und Freizeit“. Zudem beinhaltet der Bebauungsplan künftig drei statt zwei Wohneinheiten und ein nicht störendes Gewerbe – derzeit befindet sich eine Fahrschule in Räumlichkeiten, die zur Paintball-Halle gehören.

Zudem brachte das Gremium mit der dritten Änderung und Erweiterung des Bebauungsplans Nummer fünf den zweiten Bauabschnitt des Neubaugebietes „Königsdamm“ einstimmig auf den Weg. Im Zuge der Erschließungsarbeiten für insgesamt 14 Baugrundstücke wird aus der Stichstraße „Wildbahn“ eine Ringstraße.

Abschließend wurde mit der einstimmigen Annahme des Aufstellungsbeschlusses der erste Schritt für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses samt Gemeinschaftsräumen vorgenommen.

Autor: kra, 15.07.2014 
Quelle: www.shz.de