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04.06.2014

Defizit sinkt auf Null: Taarstedt wirtschaftet besser als gedacht

Taarstedt

 

„Das strukturelle Defizit hat sich im letzten Jahr auf Null reduziert.“ Diese erfreuliche Mitteilung konnte Finanzausschussvorsitzender Rainer Bahr dem Gemeinderat in Taarstedt auf seiner jüngsten Sitzung überbringen. Hatte man zunächst noch mit einem Minus gerechnet und daraufhin vorsorglich einige Gemeindesteuern angehoben, konnte der Haushalt im Jahr 2013 dank höherer Gewerbesteuereinnahmen und Schlüsselzuweisungen doch noch ausgeglichen und sogar ein Betrag in die Rücklage überwiesen werden. Insgesamt schloss die Jahresrechnung 2013 für die Gemeinde Taarstedt mit 1,05 Millionen Euro im Verwaltungs- und 210 000 Euro im Vermögenshaushalt ab. Spätestens für 2015 rechne man aber mit einer Umkehr dieser positiven Entwicklung und einem Minus im Haushalt, so Bürgermeister Peter Matthiesen. Da sei es gut, wenn man rechtzeitig vorgesorgt habe.

Zudem berichtete Matthiesen, dass der kleine ehemalige Schulwald am Kindergarten nach den Herbststürmen wieder gesichert und gefahrlos betreten werden könne. Aus dem Kindertagesbeirat teilte er mit, dass man mit der Fertigstellung der neuen Konzeption für die Kinderbetreuung in Kürze rechne.

Weiteres in Kürze:

Die Taarstedter freuen sich auf eine Zusammenarbeit mit der Gemeinde Twedt, die sich für eine Kooperation mit der Kindertagesstätte in Taarstedt entschieden hat. Insgesamt wollen die beiden Gemeinden zukünftig 40 Kinder in drei Gruppen unter der Trägerschaft des evangelischen Kita-Werkes betreuen lassen. Finanziert wird die Einrichtung nach einem Schlüssel aus der jeweiligen Einwohnerzahl. Ulrike Petersen, Frauke Clausen und Peter Matthiesen werden die Gemeinde im gemeinsamen Ausschuss mit Twedt vertreten.

Die Gebühren für die Abwasserbeseitigung im Baugebiet Westend mussten wegen Kostensteigerungen und einem Unterschuss um zehn Prozent erhöht werden. Trotzdem werde das aktuelle Defizit damit aber erst frühestens im Jahr 2018 ausgeglichen sein. Der immer noch nicht gefundene Fehleintrag von Mehrwasser würde aber nicht zu Lasten der betroffenen Anwohner gehen, so der Bürgermeister weiter.

Dem Vorschlag des Amtsausschusses zur künftigen Übertragung der Aufgaben Jugenderholung, Jugendfeuerwehr sowie Förderung von Aktivregion, Tourismus und Wireg auf das Amt stimmt die Vertretung ebenfalls einstimmig zu.

Auf Vorschlag vom Bauausschussvorsitzenden Johannes Witt wurden ferner noch zahlreiche Bau- und Unterhaltungsmaßnahmen beschlossen, unter anderem die Erneuerung von Fenstern und Türen im gemeindeeigenen Kindergartengebäude.

Autor: gks, 04.06.2014 
Quelle: www.shz.de