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20.02.2014

Stolk stellt IT-Beauftragten ein

Gemeinde schafft neuen Posten / Arnd Schodder bastelt seit Wochen an eigenem Internet-Auftritt
Stolk

 

Die jüngste Gemeinderatssitzung endete mit der Feststellung von Bürgermeister Friedrich Karde: „Es geht vorwärts in Stolk.“ Vorausgegangen waren Berichte und Vorstellungen zu verschiedenen Bereichen. So sind im Baugebiet am Nordring bereits drei Grundstücke verkauft worden, ein weiteres ist voll erschlossen zu haben. Auch der Straßenbau wurde hier angeschoben, so dass weitere Grundstücke angeboten werden können.

Einen größeren Stellenwert in den kommunalen Arbeitsfeldern nimmt schon jetzt der Breitbandausbau ein. Für eine relativ schnelle Lösung über Funk bietet sich der 50 Meter hohe Gittermast des Stromversorgers Eon an. Ziel bleibt aber die Versorgung möglichst vieler Haushalte mit Glasfaserkabel. In einer Einwohnerversammlung soll die Akzeptanz erfragt werden. Weil hiervon auch Impulse für zwei Nachbargemeinden ausgehen, übernimmt Stolk eine Vorreiterrolle und hat dafür jetzt die Voraussetzung geschaffen: Der Gemeinderat beschloss, einen IT-Beauftragten zu ernennen und wählte Gemeindevertreter Arnd Schodder einstimmig in dieses Amt.

Dieser bastelt schon seit Wochen an einem eigenständigen Internetauftritt der Gemeinde. Was bisher dabei herausgekommen ist, präsentierte er der Vertretung und ihren Gästen in der Gastwirtschaft „Goldener Stern“ und erntete dafür Applaus. Deshalb sind nun Vereine, Institutionen und Betriebe aufgefordert, ihm zuzuarbeiten, damit es losgehen kann mit der Website „gemeinde-stolk.de“.

Weiter geht es auch mit der Fahrbücherei, weil die Nutzer- und Entleihzahlen gestiegen sind. Trotzdem machte sich der Gemeinderat die Fortführung für zunächst ein Jahr nicht leicht. Bis der neue Vertrag ausläuft, will man sich auf eine kostenmäßige Schmerzgrenze verständigt haben. Werde diese überschritten, kündige man dem Bücherbus, hieß es.

Zu guter Letzt stellten die Ratsmitglieder die Satzung über die Wasserversorgung ab 2011 auf eine rechtssichere Grundlage und passten ab diesem Jahr die Grundgebühr auf jährlich 107 Euro für jede Wohneinheit an; 13 wasserintensive Betriebe zahlen zusätzlich 107 Euro.

Autor: stz, 20.02.2014 
Quelle: www.shz.de