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21.01.2014

Wanderweg am See immer noch gesperrt

Idstedts Bürgermeister Edgar Petersen bittet bei der Beseitigung von Sturmschäden um Geduld / Finanzlage der Gemeinde ist „beruhigend“
IDSTEDT

 

Die Nachwirkungen der Orkane sind immer noch nicht erledigt. Das bestätigte auch Bürgermeister Edgar Petersen auf der jüngsten Sitzung der Idstedter Gemeindevertretung. Es habe eine ganze Reihe von Beschwerden aus der Bevölkerung darüber gegeben, dass die Schäden immer noch nicht beseitigt sind. Petersen bat um ein wenig Geduld: Entweder seien diese Arbeiten wetterabhängig und würden, wie am Wanderweg um den See, bei der derzeitigen Nässe den Untergrund kaputt machen, oder man brauche große Maschinen. Und die sind zurzeit überall im Land begehrt.

Petersen verwies darauf, dass man den Wanderweg aus Sicherheitsgründen gesperrt habe und im Bereich Ostenfelder Straße die Landgesellschaft sowie der zuständige Förster informiert seien. Wehrführer Volker Vahlendick erklärte, dass er keinen Kameraden ohne Drehleiter in die Bäume schicken werde. Grund dafür ist die Gefahr, die von abgebrochener Ästen in den Baumkronen ausgeht.

Eine positive Mitteilung machte der Bürgermeister zum Haushalt: Die Finanzlage sei „beruhigend“, weil man für den Haushalt dieses Jahres zurzeit von einem Überschuss in Höhe von 106 000 Euro ausgehe. Konkrete Zahlen hatte er für den Ausbau des Gemeindeverbindungsweges nach Stolkerfeld mitgebracht: Nach Abzug aller Zuschüsse habe Stolk 43 058 Euro zu tragen. Der längere Idstedter Streckenabschnitt kostet 87 055 Euro. Die Hälfte soll von den Anliegern finanziert werden.

Nicht tätig wurde die Gemeinde auch bei dem Gerücht, im Dorf würden Hunde vergiftet. Man habe jeden Beschwerdeführer an das zuständige Ordnungsamt verwiesen; aber solange dort niemand vorstellig werde, handle es sich nur um Gerede.

Auch die bauliche Entwicklung in der Gemeinde schreitet weiter voran: Nach dem Verkauf zweier Grundstücke stehen im Baugebiet nur noch vier zur Verfügung, von denen eins bereits reserviert ist.

Autor: stz, 21.01.2014 
Quelle: www.shz.de