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27.09.2013

Verkehr wird umgeleitet

Durch Gewichtsbegrenzungen für Lkw will Nübel verhindern, dass Dorfstraßen weiter beschädigt werden
Nübel

 

In der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung Nübel im Dörfergemeinschaftshaus zeigte sich viel Diskussionsbedarf, als es um eine neue Regelung für den Schwerlastverkehr im Gebiet Breklingfeld ging. Dort gibt es zwei Biogasanlagen, die oft von Lastkraftwagen aufgesucht werden. Auf den Gemeindestraßen in den Ortsteilen Berend und Brekling war es in der Vergangenheit vermehrt zu Unfällen gekommen.
„Die Schäden auf diesen Strecken häufen sich“ , sagte Bürgermeister Jürgen Augustin. Für den Lkw- und Schwerlastverkehr, vor allem für die großen landwirtschaftlichen Fahrzeuge, sei die Straße einfach zu schmal. Im Begegnungsverkehr gebe es nicht selten heikle Situationen, und die Banketten würden beschädigt.
Eine direkte Einbahnstraßenregelung, die zunächst diskutiert wurde, sei für die Anwohner nicht zumutbar und wurde daher ausgeschlossen. Stattdessen einigten sich die Gemeindevertreter darauf, fünf Verkehrsschilder, die auf eine Gewichtsbegrenzung von 7,5 Tonnen hinweisen, aufzustellen und dadurch den Schwerlastverkehr so umzuleiten, dass innerhalb von Breklingfeld kein Begegnungsverkehr der Schergewichte mehr stattfindet.
Bedenken zur Schülersicherheit – die neue Regelung führt den Schwerlastverkehr direkt an der Schule vorbei – wurden zur Kenntnis genommen. Man einigte sich darauf, dass es einen Probelauf von einem Jahr geben wird.
Ein Bürger sagte, dass es enorme Probleme mit dem neuen Regenrückhaltebecken gebe, es habe keine Einzäunung und es bestehe Lebensgefahr für Mensch und Tier. „Ich weiß um die Gefahr, aber es ist zurzeit keine Befriedung zu kaufen, da Stahl im Moment Mangelware ist“, antwortete der Bürgermeister.
Während der Sitzung ehrte er die Feuerwehrleute Matthias Hjordhuss, Alfred Jürgensen und Wehrfürer Helge Reese. Sie waren Mitte Juni im Hochwassergebiet Magdeburg im Einsatz.
Eine offizielle Verabschiedung der ausgeschiedenen Mitglieder der Gemeindevertretung musste aufgrund mangelnder Beteiligung kurzfristig abgesagt werden. Dies soll aber nachgeholt werden.
Weiteres in Kürze:
Illegale Müllentsorgungen in der Gemeinde nehmen zu.
Alle Straßenlampen werden auf LED-Technik umgestellt.
Die Schule ist an eine Biogasanlage angeschlossen worden.
Abfallcontainer für Altkleider bleiben unter der Regie des DRK.
Kosten für Musikunterricht der Kinder teilen sich Neuberend und Nübel.Eine neue Immissionskarte soll erstellt werden.
Autor: khw, 27.09.2013 
Quelle: www.shz.de