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19.08.2013

Böklund will für Landesstraße zahlen

Gemeinde will marode Hauptstraße sanieren, obwohl das Land dafür verantwortlich ist / Weiterer Gesprächsbedarf bei Aufwertung des Sportplatzes
Böklund

 

Die Beratung über die Investitionsplanung der Gemeinde in den nächsten Jahren nahm bei der Gemeindevertretersitzung in Böklund breiten Raum ein. Bürgermeister Johannes Petersen hatte dazu eine Liste erstellt und betonte, dass dies nur Vorschläge seien, die diskutiert werden sollten. Außerdem ließe es die Finanzlage zu, noch in diesem Jahr eine Investition zu tätigen. Eine Oberflächensanierung der Flensburger Straße – der Hauptstraße von Böklund – biete sich in diesem Fall an.
Die Straße weist in einigen Bereichen erhebliche Schlaglöcher auf. Durch sie fahrende Autos lösen in den benachbarten Häusern erhebliche Erschütterungen aus. Doch da es sich um eine Landesstraße handelt, kann die Gemeinde nicht so agieren, wie sie gern möchte. Im ersten Schritt soll jetzt mit dem Schwarzdeckenunterhaltungsverband und dem Landesbetrieb Verkehr über eine Lösung verhandelt werden, zu der die Gemeinde auch Geld zuschießen will. Eine komplette Sanierung der Flensburger Straße, die auch den Untergrund betrifft und mehrere hunderttausend Euro kosten würde, wurde vorerst verschoben.
Eine große Diskussion gab es um die Verlegung von Kunstrasen auf dem alten Sportplatz. Denn dieses Vorhaben würde die Gemeinde rund 370 000 Euro kosten. Auch wenn sich die Mehrzahl der Gemeindevertreter mit dem Gedanken anfreunden konnte, die Attraktivität des Fußball-Standortes Böklund zu erhöhen, gab es doch Bedenken und weiteren Gesprächsbedarf.
Dem Umbau des Feuerwehrgerätehauses und dem Neubau einer Maschinenhalle in der Straße „Am Wald“ gaben die Gemeindevertreter Rückenwind, da hierzu bereits ein Beschluss vorliegt. In gleicher Sitzung änderten sie den dafür notwendigen Flächennutzungsplan.
Die Themen Kinderspielplätze, Gehwege in Karüh-Süd und Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik sollen vom Bauausschuss behandelt werden. Aus Zeitgründen wurden die Themen weiterer Landerwerb zur Ausweisung von Gewerbeflächen und Ausbau des Sportlerheims zu einem zentralen Versammlungsort der Gemeinde nur angerissen.Bürgermeister Petersen betonte, dass für die verschiedenen Projekte eine Prioritätenliste zu erstellen sei. „Am liebsten wollen wir das alles auf einmal – aber das geht auch in Böklund nicht“, stellte er fest.
Autor: ql, 19.08.2013 
Quelle: www.shz.de