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08.05.2013

Viel Aufwand für einen Fußweg

Stolk

 

Im Baugebiet am Stolker Nordring soll ein Fußweg, der in der Planung vorgesehen ist, um ein Grundstück nach Westen verschoben werden. Dadurch wird die Nutzung von ehemals zwei Grundstücken als ein Besitztum möglich. Allerdings erfordert dies eine Änderung des Bebauungsplans, an der die Öffentlichkeit beteiligt werden muss und die sogar der Landesplanung in Kiel vorzulegen ist.
Damit der Gemeinderat nicht nur deshalb zusammenkommen musste, hörten sich die Mandatsträger auch an, was die Bevölkerung zur EU-Umgebungslärmrichtlinie gesagt hat: „Wenn wir uns aufregen wollen, nervt die Autobahn jeden Tag. Aber wir wollen uns nicht ärgern.“ So äußerte sich die Familie Paulsen in Basland. Andere Bewohner von Stolk sind laut Gutachten von der A 7 offenbar nicht betroffen.Aber alle könnte es treffen, wenn das umgesetzt wird, was Heiner Paulsen in seiner letzten Sitzung als Bürgermeister für die neue Gemeindevertretung vorgelesen hat: Die Kommunalaufsicht hat mit Bedenken ein strukturelles Haushaltsdefizit von 58 000 Euro zur Kenntnis genommen, das aus der allgemeinen Rücklage ausgeglichen werden muss. Da keine Besserung in Sicht ist, droht das Sparguthaben nun schnell gegen Null zu sinken. Deshalb lautet der dringende Rat der Kommunalaufsicht: Einnahmemöglichkeiten ausschöpfen und bei den Ausgaben sparen.
Autor: stz, 08.05.2013 
Quelle: www.shz.de