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10.04.2013

Nächster Bauabschnitt am Königsdamm

Zehn bis zwölf weitere Häuser / Gemeinde fällt zehn Kastanien und erntet Kritik der Naturschutzbehörde / 250-Jahr-Feier im September
Neuberend

 

Die Gemeinde möchte weiter wachsen. Daher wird der nächste Bauabschnitt im Baugebiet an den Königsdammwiesen angeschoben. Das beschlossen Neuberends Gemeindevertreter in ihrer jüngsten Zusammenkunft in der Gaststätte „Zur Eiche“. Es handele sich um zirka 1,4 Hektar Boden für zehn bis zwölf Bauwillige, teilte Bürgermeister Hans-Helmut Guthardt mit. Die B-Plan-Erweiterung müsse aber erst noch Gremien in Schleswig und Kiel durchlaufen, bevor dann auch noch Bürger ihre Bedenken vorbringen können.
Der Vorsitzende des örtlichen Sportvereines, Olaf Johanson, dankte der Gemeinde für die gute Zusammenarbeit. „Der Verein ist gut aufgestellt“, so Johanson. Feuerwehr und DRK brauchen dagegen noch Unterstützung, sagte Guthardt. Zudem berichtete er, dass zehn marode Kastanien gefällt worden sind, was zur Folge hatte, dass die Gemeinde Kritik von der Naturschutzbehörde erntete. „Im Herbst werden aber als Ausgleich Linden gepflanzt“, erklärte Guthardt.
Die Öffnungszeiten der gemeinsamen Grundschule Neuberend/Nübel werden erweitert. Künftig wird sie ab 7 Uhr morgens und am Nachmittag bis 15 Uhr geöffnet sein. Es wird Mittagessen geben, und den Kindern kann auch bei den Schularbeiten geholfen werden. Ferner berichtete Guthardt, dass die Grundschule von Gutachtern des Kreises eingeschätzt wird, um den Wert der Immobilie festzulegen. Da nach der Zusammenlegung der Standorte Nübel und Neuberend nun alle Schüler in Nübel zur Schule gehen, bleibe die Frage der Nachnutzung des Neuberender Schulgeäudes.
Wilma Ohl, Mitglied des Finanzausschusses, gab ein strukturelles Defizit von gut 100 000 Euro bekannt, welches aber durch enorme Einsparungen auf rund 28 000 Euro reduziert werden konnte. Es gab keine Haushaltsüberschreitung, die Jahresabrechnung konnte beschlossen werden, ebenso ein Zuschuss an den Schleswiger Spielmannszug „Husaren“ in Höhe von 100 Euro.
Anlässlich der anstehenden 250-Jahr-Feier der Gemeinde gab die Vorsitzende des Kultur- und Umweltausschusses, Elisabeth Faber-Boeck, einen Sachstandsbericht. Veranstaltungen wie Sängerfest, Pflanzaktionen, Straßenboßeln und vieles mehr seien geplant. Der Termin für die mehrtägigen Festlichkeiten wird Ende September kommenden Jahres sein. In Zusammenhang mit dem Jubiläum sind auch Entwurf und Anfertigung einer Flagge für Neuberend angedacht.Im Herbst wollen sich die Gemeindevertreter Gedanken über die gemeinschaftlich genutzte Grüngutdeponie von Neuberend und Nübel machen. Die Kosten seien einfach zu hoch.
Autor: khw, 10.04.2013 
Quelle: www.shz.de