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04.12.2012

Neuberend weitet Ferienbetreuung aus

Verlängerte Öffnungszeiten für Sporthalle und Jugendhaus
Neuberend

 

Die Sporthalle in Neuberend darf künftig auch am Wochenende genutzt werden. Dafür stimmten die Mitglieder der Gemeindevertretung in ihrer jüngsten Sitzung. Damit wurde den Anträgen der Vereine auf Badmintontraining am Sonnabendnachmittag und eine offene Sportgruppe am Sonntagmorgen entsprochen.
Auch das Jugendhaus, „das erfreulich viele Gruppen nutzen“, wie es aus der Versammlung hieß, kann seine Öffnungszeit für einen Pokerverein montags ab 19.30 Uhr ausweiten – vorausgesetzt, der Finanzausschuss hat in der nächsten Sitzung über die Gebühr beraten und grünes Licht gegeben. Die Finanzierung des Musikunterrichts an der Grundschule läuft weiter. Weil viele Kinder mitmachten, dürfe dieser Unterricht nicht mitten im Schuljahr aufhören, entschieden die Ratsmitglieder.
Zehn Linden in der Klosterreihe sind krank und sollen nach den Vorstellungen des Umweltausschusses ersetzt werden – wegen der jetzt günstigen Pflanzzeit am besten sofort. Jeder neue Baum würde etwa 200 Euro kosten. Doch dagegen legte der Finanzausschuss ein Veto ein. Aus haushalterischen Gründen wird es die neuen Bäume erst im nächsten Spätherbst geben. Einigkeit bestand allerdings darin, die von der Miniermotte befallenen Kastanien, von denen eine öffentliche Gefahr ausgeht, baldmöglichst zu fällen. Knickpflegearbeiten rund um den Sportplatz sollen ausgeführt werden, damit überwachsende Büsche nicht weiterhin das Mähen behindern.
Beschlossen wurde auch die Umgestaltung einer Pflanzinsel. Das bleibt für die Gemeinde ohne Kosten, weil eine Anliegerfamilie die öffentliche Anlage künftig in eigener Regie betreut.
Mächtig ins Zeug gelegt hat sich der Kulturausschuss mit seinem Plan zur Ausweitung der Ferienbetreuung im kommenden Jahr. Sie soll von bisher vier auf sieben Wochen verlängert werden und zwar jeweils zwei Wochen in den Oster-, Sommer- und Herbstferien sowie in der ersten Januarwoche. Die hierdurch auf etwa 6000 Euro steigenden Kosten teilen sich die Gemeinden Neuberend und Nübel.
„Ich sehe uns als Vorreiter auf dem Gebiet, vielen Frauen zu helfen, Familie und Beruf besser miteinander zu vereinbaren“, schwärmte Bürgermeister Hans-Helmut Guthardt. Das mache Neuberend zu einem attraktiven Wohnort.Hierzu passe auch das schnelle Internet, stellte der Bürgermeister fest. Alle Nutzer seien sehr zufrieden. Es sei an der Zeit, dass sich noch mehr Bürger bei der Firma meldeten.
Autor: stz, 04.12.2012 
Quelle: www.shz.de