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27.11.2012

Mehr Plätze für unter Dreijährige

Regelgruppe im ADS-Kindergarten in Havetoft wird in Mischgruppe umgewandelt / Vier Kinder auf Warteliste / Randalierer verwüsten Duftkräuterbeet
Havetoft

 

Mit unterschiedlichen Aspekten des ADS-Kindergartens in Havetoft haben sich die Gemeindevertreter auf ihrer jüngsten Sitzung beschäftigt. Der Bedarf an Betreuungsplätzen für unter Dreijährige (U3) steigt ständig. Die entsprechende Gruppe in Havetoft ist mit zehn Kindern ausgelastet. Und vier Kinder stehen noch auf der Warteliste. Deshalb soll nun eine Regelgruppe zu einer gemischten Gruppe umgewandelt werden. Die Mandatsträger beschlossen, die notwendigen Umbauten in Auftrag zu geben. Man geht von einer Gesamtsumme von 16 500 Euro und einem staatlichen Zuschuss von 75 Prozent aus. Auf Havetoft entfällt dann ein Eigenanteil von 1400 Euro. Co-Träger Sieverstedt ist mit 2700 Euro beteiligt.
In Zusammenarbeit von Sportverein und Freiwilliger Feuerwehr Havetoft wurden am Eingang zum Kindergarten auf 300 Quadratmetern Pflastersteine verlegt. Die Materialkosten deckte dabei eine Spende von Windkraftbetreibern (wir berichteten). Weitere Investitionen aus diesem Topf sollen für eine Beleuchtung der Kindergartenwege sorgen.
Doch Bürgermeister Peter Hermann Petersen musste auch schlechte Neuigkeiten über den Kindergarten mitteilen. Unbekannte hatten die Außenanlagen verwüstet, das Duftkräuterbeet zerstört und Scherben sowie Flaschen zurückgelassen. Glücklicherweise war es ihnen nicht gelungen, Fensterscheiben mit Äpfeln einzuwerfen. Für Hinweise auf die Randalierer ist die Gemeinde dankbar.
Positives konnte der Bürgermeister aus dem Bereich Brandschutz vermelden. So kann die freiwillige Feuerwehr Hostrup jetzt in einem neu angeschafften 30 Jahre alten Unimog mit 1800-Liter-Tank Feuer bekämpfen. Das Fahrzeug ist im Topzustand und wurde für 20 000 Euro erworben. Im Rahmen der Sammelbestellung des Kreises ordert Havetoft zwölf digitale Handsprechfunkgeräte sowie zwei Einbaugeräte für die Feuerwehrfahrzeuge. Man geht von Kosten in Höhe von 10 000 Euro aus, die aber über die Feuerschutzsteuer gefördert werden.Weiteres in Kürze: Es wurde ein Vertrag mit den Betreibern der zwei zuletzt gebauten Windkraftanlagen geschlossen, der der Gemeinde statt 70 jetzt 90 Prozent der Gewerbesteuer zukommen lässt. Aus formalen Gründen wurde beschlossen, die Hebesätze der Realsteuern auch im kommenden Jahr bei 330 Prozent für die Grundsteuer A, 350 Prozent für die Grundsteuer B sowie 380 Prozent für die Gewerbesteuer beizubehalten.
Autor: ql, 27.11.2012 
Quelle: www.shz.de