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24.12.2011

Stolk: Geld vom Amt – aber wohin mitdem Grüngut?

Stolk

 

Zur Adventssitzung der Stolker Gemeindevertretung erschien auch Amtsvorsteher Hans-Werner Berlau, um sich zu informieren, was in der Gemeinde aktuell ist. Er besuchte dabei eine Sitzung ohne Beschlüsse, aber dafür mit reichlich Kaffee, Gebäck, Punsch und Geschenken von Bürgermeister Heiner Paulsen, der für alle kleine Päckchen gepackt hatte.
Eine besondere Aufmerksamkeit konnte der Gast aus Taarstedt dabei ruhigen Gewissens annehmen – denn wie im Finanzbericht von Friedrich Karde deutlich wurde, waren Stolk zuvor vom Amt Südangeln 6800 Euro überwiesen worden. Jetzt sei der landesweite Aufschwung endlich an der Basis angekommen, meinte Amtsvorsteher Berlau dazu. Ein Plus von 620 000 Euro an Einkommenssteuer-Anteilen allein in Südangeln zeige, wie wichtig es sei, „möglichst viele Leute in Lohn und Brot zu kriegen“, sagte er.
Darüber hinaus stellte Berlau eine finanzielle Förderung aus der Aktivregion in Aussicht für die Sanierung einer Brücke im Elmholz. Diese steht zwar auf Klappholzer Grund, ist aber einst von der Gemeinde Stolk im Zuge der Fernwanderstrecke „Ochsenweg“ gebaut worden. Der Ausbau der Straße von Stolkerfeld nach Idstedt in 2013 stehe zudem in der Prioritätenliste für Bezuschussung ganz oben.
Eine solche Liste wird im Januar auch der Umweltausschuss erarbeiten zur Frage: Wohin mit Gartenabfällen? Eine Vorarbeit hierzu hatte Herwig Jürgensen eingereicht mit sechs möglichen Standorten, die nun auf ihre Eignung abgeklopft werden müssen. Die Entscheidung fällt im Gemeinderat bis spätestens März, weil die jetzige Fläche neben dem „Paleg“ nach nunmehr 20 Jahren vom Eigentümer beansprucht wird.
Ebenfalls noch nicht sicher ist, wie es mit der Fahrbücherei weitergeht. Die Entleihzahlen sind zwar gegenüber dem Vorjahr gestiegen, doch auch die Gebühren steigen für die Gemeinde ab Januar auf 2,20 Euro pro Einwohner und in 2013 sogar auf 2,31 Euro. Man wolle die Bildung auf dem Lande nicht beschränken, wurde in der Versammlung deutlich. Doch den Gemeindevertretern wäre wohler, wenn noch mehr Bürger die Einrichtung nutzten.Für 2012 ist eine Straßenausbausatzung Hauptthema, erklärte der Bürgermeister. Das werde sicher spannend und betreffe jeden Bürger (mit seinem Geldbeutel).
Autor: stz, 24.12.2011 
Quelle: www.shz.de