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21.12.2011

Kein Geld für Schulsozialarbeiter

Investitionen und Reparaturen belasten Haushalt der Auenwaldschule / Schulleitung soll Konzept für die Verwendung der Fördergelder entwickeln
Amt Südangeln

 

Auf der Tagesordnung der Versammlung des Schulverbandes der Auenwaldschule Böklund las es sich noch so: Beratung und Beschlussfassung über die Einstellung eines Schulsozialarbeiters. Doch angesichts einer Fördersumme, die von einer Vollfinanzierung einer derartigen Kraft auf 30 Euro pro Schüler gekürzt worden war, wollte sich kein Schulverbandsvertreter mehr dafür einsetzen. Alle Beteiligten betonten, dass Schulsozialarbeit wichtig sei, dass sie aber Schwierigkeiten hätten, diese zusätzlichen Kosten angesichts der in letzter Zeit getätigten Schulinvestitionen in ihren Gemeindevertretungen durchzusetzen. Ausnahme bildete die Gemeinde Böklund, die sich vorstellen könnte, die finanzielle Last mitzutragen, die sich aus der Differenz zwischen 50 000 Euro für eine Ganztagskraft und 13 000 Euro Fördermittel ergibt.
Die Versammlung einigte sich darauf, die Fördersumme mit den bereits für Schulsozialarbeit vorgesehenen Mitteln von 4800 Euro zu kombinieren. Die Schulleitungen von Grund- und Regionalschule sollen dann ein Konzept entwerfen, wie diese Gelder zweckgebunden eingesetzt werden können.
Nachdem es im Bereich von Aula, Musik- und Technikraum vor einigen Jahren zu einer Überschwemmung gekommen war, lösen sich wiederholt die Holzblöcke des Hirnholzparketts des Fußbodens. Eine großflächige Reparatur kommt aus Kostengründen nicht in Frage. Ein neues Hirnholzparkett würde 49 000 Euro kosten. Doch die Schulverbandsvertreter gehen davon aus, dass nach heutigem Stand der Technik ein derartiger Fußboden für den Technikraum aus Sicherheitsgründen nicht mehr genehmigt würde. Deshalb sollen für beide Bereiche Alternativangebote auch mit anderen Materialien eingeholt werden. Bis dahin übernimmt der Hausmeister die Reparatur der unfallträchtigen Stellen.
Der Verwaltungshaushalt 2012 wurde auf 1,36 Millionen Euro und der Vermögenshaushalt auf 700 300 Euro festgesetzt. Insgesamt werden 638 800 Euro investiert. Die größte Investition ist mit 600 000 Euro die Fortsetzung der Sanierung der Klassenräume. Eine neue Wellenanlage für die Sporthalle ist mit 15 000 Euro angesetzt. Renovierungen im Verwaltungstrakt erfordern 9200 Euro. Die Verdunkelungsanlagen für den Chemie- und Biologieraum sowie eine Lautsprecheranlage kosten 10 000 Euro. Die Anschaffung eines neuen Computers für das Landesnetz sowie mehrerer Laptops für den Unterricht schlagen mit 10 000 Euro zu Buche. Und für 1000 Euro werden Musikinstrumente für die Grundschule angeschafft.Weiteres in Kürze: Durch zusätzliche Baumaßnahmen wurde die Cafeteria teurer als vorgesehen. Die Schulverbandsvertreter genehmigten die Kostenerhöhung um 3575 Euro auf 93 575 Euro. Schulverbandsvorsteher Dr. Dierk Martin informierte darüber, dass die Sanierung der Schulräume in der Grundschule inzwischen abgeschlossen ist.
Autor: ql, 21.12.2011 
Quelle: www.shz.de