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22.09.2011

Wohin mit der Jugendfeuerwehr?

Süderfahrenstedts Betreuer des Brandschutznachwuchses lehnen Vereinshaus Paleg ab / Container-Lösung günstiger als zunächst angenommen
Süderfahrenstedt

 

Zwei Themen beherrschten die jüngste Sitzung des Gemeinderates. Erneut auf die Tagesordnung kam die Frage, wohin mit der Jugendfeuerwehr. Die Antwort hatten die Ratsmitglieder schon einmal gegeben und entschieden: ins Vereinshaus Paleg nach Stolk. Diese Lösung wurde als einzig akzeptable angesehen, die von der Bezirksjugendfeuerwehr beantragte Lösung mit eigenen Containern an der Auenwaldschule war als unbezahlbar abgelehnt worden.
Nun seien neue Zahlen aufgetaucht, berichtete Bürgermeister Heinrich Mattsen. Gebrauchte Container würden nur noch ein Viertel der bisherigen Antragssumme kosten. Außerdem hätten die Jugendwehr-Betreuer bei einer Ortsbegehung in Stolk unmissverständlich zu verstehen gegeben, dass sie keine Räume mit anderen Nutzern teilen könnten. Sie würden neben Feuerwehrdienst immerhin umfangreiche allgemeine Jugendarbeit leisten und müssten deshalb die Räume auch mal unaufgeräumt verlassen können.
Genau das fanden allerdings einige Gemeindevertreter nicht nachvollziehbar. Außerdem stieß auf Kritik, dass die immer noch teurere Variante gewählt werden solle, während anderen Vereinen mit ebenfalls hervorragender Jugendarbeit die kommunalen Zuschüsse wegen Geldmangels gekürzt worden seien.
Im Meinungsbild zeigte sich indes ein Sinneswandel und eine knappe Mehrheit für die Containerlösung. Ein neuer Beschluss soll aber erst dann gefällt werden, wenn alle Kosten einschließlich Transport der Container, für die Fundamentlegung auf problematischem Aufschüttungsgrund sowie für die Anschlussleitungen bekannt sind.
Beim zweiten Dauerthema gab Bürgermeister Mattsen die Verhandlungsführung an seinen Stellvertreter Johann Thomsen ab. Er habe keine Lust mehr, sich wegen der Bepflanzung am „Hörn“ mit Anliegern und Gemeindevertretern ständig nur zu streiten, so seine Begründung.Johann Thomsen wies auf den ortsbildprägenden Charakter der Straße hin, erinnerte an vier zuletzt gepflanzte Bäume und beantragte auch für die restlichen „Inseln“ die Pflanzung sieben weiterer gerader Bäume ohne ausladende Krone über klein zu haltenden Bodendeckern. Mit fünf Ja-Stimmen votierte eine Mehrheit für diese Maßnahme, die inklusive Erdarbeiten auf 1500 Euro veranschlagt wurde. Dabei wird es aber nicht bleiben: Die Kastanien sind in keinem guten Zustand, es zeichnet sich ab, dass der Gemeinderat auch 2012 über Bäume wird reden müssen.
Autor: stz, 22.09.2011 
Quelle: www.shz.de