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31.08.2011

Havetoft braucht neue Löschfahrzeuge

Gemeindevertretung stimmt im Grundsatz zu, doch eines der Gerätehäuser wäre zu klein für ein moderneres Gefährt
Havetoft 

Gleich beide Feuerwehren Havetofts traten mit Fahrzeugwünschen an die Gemeindevertretung heran. Der Ford Transit der Feuerwehr Hostrup ist 27 Jahre alt und kam nur mit Mühe durch die letzte Hauptuntersuchung. Im Mängelbericht wurde auf Korrosion am Kraftstofftank hingewiesen, die, wenn sie zu Undichtigkeit führt, eine sofortige Stilllegung des Fahrzeugs zur Folge hat. Ersatzteile sind nicht mehr zu bekommen.
Da die Hostruper Wehr für viele Wald- und Stilllegungsflächen zuständig ist, scheint ein mit Allrad angetriebenes, wasserführendes Fahrzeug am sinnvollsten. Bestens geeignet wäre ein Unimog, der gebraucht, ausgerüstet mit Wassertank und Pumpe, etwa 25 000 bis 30 000 Euro kosten würde. Gemeindewehrführer Rüdiger Krämer bestätigte die Notwendigkeit einer Neuanschaffung für die Hostruper Wehr, da sonst die vorgegebenen Hilfsfristen nicht eingehalten werden können.
Gleichzeitig beantragte er für die Wehr Havetoft ebenfalls ein neues Fahrzeug und empfahl, sich der Sammelbestellung des Kreisfeuerwehrverbandes anzuschließen. Denn das eigene Tragkraftspritzenfahrzeug ist 22 Jahre alt und nur noch mit erheblichem ehrenamtlichen Engagement der Maschinisten in einsatzfähigem Zustand zu halten.
Das über den Verband zu beschaffende Fahrzeug sei ein Staffellöschfahrzeug, das mit hohem Rabatt beschafft werden könne und für das ein hoher Zuschuss von 33 000 Euro zu erwarten sei. Das ausgewählte Fahrzeug sei zwar nicht das laut Brandschutzbedarfsplan geforderte, würde aber als Ersatz akzeptiert werden. „Für den Brandschutz sind wir nicht auf eine Umkleidekabine angewiesen“, wies Krämer auf den wesentlichen Unterschied zwischen den beiden Fahrzeugtypen hin.
Grundsätzlich wurde der Wunsch der Feuerwehren von den Gemeindevertretern positiv aufgenommen und Bürgermeister Peter Hermann Petersen spekulierte bereits auf einen Liefertermin 2014, wenn die Havetofter Wehr ihr 125-jähriges Jubiläum feiert. Doch erst einmal soll das ganze Vorhaben im Finanzausschuss bearbeitet werden – denn mit dem neuen Fahrzeug wird gleichzeitig ein neues Problem aufgeworfen: Das alte Feuerwehrhaus ist dann zu klein.Der zweite Hauptpunkt der Gemeindevertretersitzung war eine Änderung des Flächennutzungsplans. Ein landwirtschaftliches Lohnunternehmen will sich vergrößern. Der Betrieb erledigt überwiegend landwirtschaftliche Arbeit, wird landesplanerisch aber als Gewerbebetrieb behandelt. Da auch noch Wohnung und Altenteil zum Betrieb gehören, müssen auch die Immissionskriterien für Wohngebäude eingehalten werden. Beschlossen wurde, nach offizieller Bestätigung des Landes die Erlaubnis zu erteilen, auf der 2500 Quadratmeter großen Fläche ein Gebäude zu errichten.
Autor: ql, 31.08.2011 
Quelle: www.shz.de