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14.07.2011

Solarmodule für das neue Schuldach

Schaalby beteiligt sich am interkommunalen Gewerbegebiet in Schuby / Einnahmesituation der Gemeinde hat sich leicht verbessert
Schaalby 

Die Gemeinde Schaalby beteiligt sich am interkommunalen Gewerbegebiet in Schuby. Diesen Beschluss fasste die Gemeindevertretung auf ihrer jüngsten Sitzung im Schaalby Kroog. Die Beteiligung an den Gesamtkosten liegt bei 3,17 Prozent. Dafür erhält die Gemeinde einen Stimmanteil im zu gründenden Zweckverband von 3,7 Prozent, da die Stadt Schleswig auf einige Stimmrechte verzichtet.
„Die grundlegenden Fragen sind bereits geklärt“, sagte der leitende Verwaltungsbeamte des Amtes Südangeln, Heiko Albert. Einige Gemeindevertreter äußerten ihre Bedenken, dass das neue Gewerbegebiet dazu führen könnte, dass keine neuen Flächen für ortsansässige Betriebe innerhalb der Gemeinde mehr ausgewiesen werden könnten. Diese Bedenken bemühte sich Bürgermeister Eckhard Schröder jedoch zu zerstreuen: Die Art der Gewerbebetriebe im interkommunalen Gewerbegebiet unterscheiden sich von den möglichen Interessenten für Schaalbyer Flächen, stellte er klar.
Der Amtsschulausschuss hatte auf seiner jüngsten Sitzung die Gelder für die Erneuerung der Schuldächer in Schaalby und Tolk freigegeben. Die Bauarbeiten an der Boy-Lornsen-Grundschule in Schaalby sind mittlerweile abgeschlossen. Der nach Süden ausgerichtete Teil des Daches ist mit Photovoltaik-Modulen bestückt worden. Der gewonnene Strom wird bereits in das Netz eingespeist.
Der Vorsitzende des Finanzausschusses, Kurt Hebel, berichtete von einer besseren Einnahmesituation der Gemeinde. Insbesondere die Einkommenssteuer trage dazu bei, dass das Defizit der Gemeinde etwas verringert werden könne. Gleichzeitig seien einige außerplanmäßige Wartungsarbeiten an den Feuerwehrfahrzeugen in Moldenit und Füsing erforderlich geworden, die jeweils mit 1500 Euro verbucht worden seien. Aufgrund eines Defekts am Garagentor im Feuerwehrgerätehaus in Schaalby musste das Tor provisorisch repariert werden. Die Gemeindevertretung beschloss einstimmig, das Garagentor durch ein neueres Modell zu ersetzen. Die Kosten von 5100 Euro sollen durch die Einsparung bei der Wanderwegsanierung finanziert werden. Es war ursprünglich geplant, die alte Kreisbahntrasse teilweise zu sanieren, wenn gleichzeitig ein Breitbandkabel dort verlegt wird. Da der mögliche Anbieter des Kabels jedoch keine Rückmeldung gegeben hat, wird diese Baumaßnahme auf unbestimmte Zeit verschoben.
Auch bei den Bushaltehäuschen gibt es Probleme. Claus Hansen, Vorsitzender des Bau- und Wegeausschusses, berichtete, dass an drei Haltestellen die Dachpappe durchlässig ist. Dies sei auf Vandalismus zurückzuführen. Anstelle der Dachpappe soll Trapezblech aufgesetzt werden, da dieses eine deutlich längere Lebensdauer hat. Die Kostenschätzung liegt bei etwa 2300 Euro.Unter Ausschluss der Öffentlichkeit beschloss die Gemeindevertretung noch über den Erlass einer Forderung und die erste Bauvoranfrage für das neue Baugebiet „Mühlenstraße“. Das Innenministerium hatte den hierzu notwendigen Flächennutzungsplan genehmigt, sodass nun der Verkauf der Grundstücke eingeleitet werden kann. Entsprechende Werbeschilder sind bereits bestellt und sollen in Kürze an gut sichtbaren Stellen aufgebaut werden. Anfragen von Bauinteressenten nehmen die Amtsverwaltung Südangeln, Tel. 0 46 22 / 18 51 36, oder Bürgermeister Eckhard Schröder, Tel. 0 46 21 / 513 82, entgegen.
Autor: fit, 14.07.2011 
Quelle: www.shz.de