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02.07.2011

Krippenhaus soll bis Herbst stehen

Gebäude bietet Betreuungsmöglichkeiten für 20 Kinder unter drei Jahren / Böklunder Feuerwehr erhält neue Umkleideräume
Böklund 

Die Schwierigkeiten der personellen Unterbringung der Feuerwehr Böklund (wir berichteten) scheinen gelöst. Bürgermeister Johannes Petersen unterbreitete der Gemeindevertretung einen bereits mit den Brandschützern abgestimmten Vorschlag, der von fast allen Mandatsträgern akzeptiert wurde.
Danach soll die bisher als Geräteraum des Gemeindearbeiters genutzte Garage im Feuerwehrgerätehaus, die an die Fahrzeughalle der freiwilligen Feuerwehr angrenzt, mit Leichtbauwänden in zwei Umkleideräumen umgebaut werden. Das Tor wird zugemauert und ein Lichtband eingesetzt. Die Kosten für diese Arbeiten wurden auf 13 000 bis 14 000 Euro geschätzt. Für die dort untergestellten Gerätschaften und weiteres, bisher beim Pastorat gelagertes Material soll eine wie in der Landwirtschaft übliche Maschinenhalle auf der anderen Seite des Feuerwehrhauses errichtet werden.
Die Grundkosten für die 150 Quadratmeter große Halle kalkuliert man auf 22 000 Euro, für Gründung und Nebenarbeiten veranschlagt man noch einmal den gleichen Betrag. Petersen verglich dieses Vorhaben mit einer 90 000 Euro teuren Alternativlösung und wies auf die Großzügigkeit und Flexibilität des neuen Vorschlags hin, da die Halle auch größer oder kleiner gebaut werden kann. Bei der nächsten Sitzung der Gemeindevertretung soll ein belastbarer Vorschlag auf dem Tisch liegen, der auch eine Empfehlung für oder gegen eine Photovoltaikanlage auf dem Dach enthalten soll.
Positive Nachrichten konnte Petersen gemeinsam mit dem Kindergartenausschussvorsitzenden Holger Clausen über das neue Krippenhaus von Böklund verkünden. Denn der Förderbescheid über Bundesmittel in Höhe von 75 Prozent der Bemessungsgrundlage von 401 000 Euro liegt vor. Vor der Sitzung hatten sich Kindergartenleitung und Gemeindevertreter vom Fortschritt des Krippenbaus überzeugt, der in Sichtweite des neuen Amtshauses liegt und ab Herbst Betreuungmöglichkeiten für 20 Kinder unter drei Jahren bieten soll.Weiterhin offen ist die zukünftige Unterbringung der Jugendfeuerwehr. Denn die von Böklund vorgeschlagene Containerlösung (wir berichteten) wird aus finanziellen Gründen von keiner anderen Gemeinde mitgetragen. Und die von allen beteiligten Gemeinden unterstützte Unterbringung im Paleg in Stolk wird von der Feuerwehr abgelehnt, da es sich um Kellerräume ohne Tageslicht handelt. Jetzt sollen noch einmal Alternativen geprüft werden – auch unter der Prämisse, dass durch sinkende Schülerzahlen in den nächsten Jahren vielleicht Räume in der Schule frei werden.
Autor: ql, 02.07.2011 
Quelle: www.shz.de