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01.07.2011

Neuberend soll weiter Schulstandort bleiben

Gemeindevertretung lehnt Schließung der örtlichen Einrichtung und Umzug nach Nübel ab
Neuberend

 

Die Neuordnung des Grundschulangebots im Gebiet des erweiterten alten Amtes Tolk beschäftigte die Gemeindevertretung Neuberend vorrangig auf ihrer jüngsten Sitzung. Der organisatorischen Zusammenfassung der Grundschulen von Tolk, Schaalby, Neuberend und Nübel unter der Voraussetzung einer Gleichwertigkeit zwischen Hauptstandort (Schaalby) und den Außenstellen stimmten die Mandatsträger dabei einstimmig zu. Ebenso waren sie damit einverstanden, Johannes Lucas als Leiter der neu gegründeten Schule ohne Schulleiterwahlverfahren zu akzeptieren.
Doch ebenso einstimmig lehnten sie die Schließung des Schulstandortes Neuberend ab. Die Schulkonferenz der Grundschule Neuberend/Nübel hatte sich bereits auf ihrer Sitzung am 11. April „aus pädagogischen Gründen“ für eine Zusammenlegung der beiden Standorte in Nübel ausgesprochen, die spätestens zum Schuljahresbeginn wirksam werden sollte. Bis zum 30. Juni erwartete man eine Zustimmung der Gemeindevertreter. Bei der regen Diskussion ging es neben Sachfragen, die noch vom Kulturausschuss gelöst werden müssen, auch um Grundsätzliches. „Wir müssen uns die Frage stellen, welche Bedeutung die Schule für unseren Ort hat“, erklärte Bürgermeister Hans-Helmut Guthardt. Bisher sei die Aufrechterhaltung des Standortes oberste Priorität der Gemeinde gewesen. Und auch der Beitritt zum Amt Südangeln sei maßgeblich durch diesen Sachverhalt beeinflusst gewesen. „Wir sehen in der Gemeindevertretung keine Notwendigkeit, diesen Standort zu schließen“, begründete er die Ablehnung.
Weiteres in Kürze: Finanzausschussvorsitzender Hans-Dieter Schmidt berichtete, dass die Gemeinde nach der neuesten Steuerschätzung mit zusätzlichen 30 000 Euro Einkommensteuermehreinnahmen rechnen kann.Im Baugebiet „Königsdamm“ werden die Vorgaben für Dachform und Dachneigung gelockert. Dazu wurde der Aufstellungsbeschluss gefasst und der zugehörige Ingenieurvertrag abgeschlossen. Beim Antrag auf Fördermittel zur Breitbandversorgung der Gemeinde wird gleichzeitig ein Antrag auf vorzeitigen Baubeginn gestellt. Die Schleswiger Husaren und die dänische Erwachsenenbildung erhalten je einen Zuschuss von 100 Euro.
Autor: ql, 01.07.2011 
Quelle: www.shz.de