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19.05.2011

Neue Investitionen erfordern Nachtragshaushalt

Idstedt

 

In der jüngsten Gemeinderatssitzung von Idstedt ging es um viel Geld: Zunächst wurde die Jahresrechnung 2010 beschlossen. Finanzausschuss-Vorsitzender Falko Hildebrandt nannte die Zahlen, die in einem Gesamtvolumen von 1, Millionen Euro mündeten.
Anschließend wurden neue Maßnahmen einstimmig angeschoben, die für 2011 einen ersten Nachtrag erforderlich machten. Die größte Summe entfiel dabei auf energetische Erneuerungen in der gemeindeeigenen Gastwirtschaft „Zur alten Schule“. Fußboden, Gardinen, Malerarbeiten in Schankstube und Sitzungsraum, Heizung sowie eine Photovoltaik-Anlage auf dem statisch hierfür nicht geeigneten Dachstuhl sind vorgesehen. Hierzu gingen die Meinungen zwar auseinander, aber dank gründlicher Vorarbeit in mehreren Ausschüssen wurde ein kommunales Darlehen über 120 000 Euro doch abgesegnet. Außerdem rechnete Bürgermeister Edgar Petersen vor, dass die Photovoltaik-Anlage sich schon nach sieben Jahren selbst finanziert haben werde. Eine solche rechne sich auch auf dem Klärwerk, befand die Vertretung. Dort sei der Stromverbrauch mit 45 000 Kilowatt im Jahr so hoch, dass sich eine Einsparung von bis zu 6000 Kilowatt über die Jahre lohne.
Bereits sofort preismindernd war das Angebot von drei anliegenden Eigentümern, den Ausbau einer Stichstraße in Idstedt-Holzkrug zu 50 Prozent zu bezahlen. So muss die Gemeinde nur noch 5000 Euro an den Schwarzdecken-Unterhaltungsverband zahlen. Auch die letzte Investition wurde ohne Gegenstimme beschlossen: Nach gründlicher Vorarbeit von Horst Marxsen werden in den Sommerferien Haltestellen teilweise verlegt und drei neue Buswartehäuschen aufgestellt, was einschließlich der Fundamente und Umgebungspflasterung etwa 16 000 Euro kosten wird.Durch all das musste ein erster Nachtrag beschlossen werden, der sich in der Verwaltung um 30 500 Euro auf nunmehr 960 400 Euro und im Vermögen auf 280 800 Euro erhöhte. Hierin nicht enthalten sind zwei weitere einstimmige Beschlüsse: Der Sportplatz soll um ein Beachvolleyballfeld erweitert werden. Doch die Netzanlage und die Frage, was mit den Fußballtoren geschieht, müssen noch in einem Gremium beraten werden. Und ob die Bezirksjugendfeuerwehr Böklund für eine eigene Unterkunft Geld aus Idstedt bekommt, ist noch nicht entschieden. Vorher will man wissen, ob neue oder gebrauchte Container beschafft werden und ob das eigene Angebot attraktiv ist, das ehemalige Bundeswehrlager Karrenberg zu nutzen. Doch so viel ist schon sicher: Der Idstedter Gemeinderat steht dem berechtigten Anliegen der Jugendwehr positiv gegenüber.
Autor: stz, 19.05.2011 
Quelle: www.shz.de