Hilfsnavigation

Startseite | Kontakt | Dienstgebäude | Öffnungszeiten | Impressum | Sitemap



23.02.2011

Taarstedt will wachsen – Bauland für zehn Grundstücke genehmigt

Taarstedt

 

In der Gemeinde Taarstedt soll nach längerer Zeit ein kleines Baugebiet ausgewiesen werden. Da der größte Teil ehemaliger Baulücken mittlerweile geschlossen ist, hat der Gemeinderat auf seiner jüngsten Sitzung beschlossen, ein Grundstück an der Schaalbyer Straße im Ortsteil Scholderup zu erwerben. Voraussichtlich können dort bis zu zehn Baugrundstücke erschlossen werden, stellte Bürgermeister Hans-Werner Berlau in Aussicht. Erste Interessenten hätten sich bereits bei ihm gemeldet.
In seinem Verwaltungsbericht hatte der Bürgermeister zunächst darauf hingewiesen, dass sich auch in Taarstedt aufgrund der anhaltenden Winterwitterung erhebliche Schäden an einigen Straßen aufgetan hätten, für die nun nach Lösungen gesucht werden müsse. Auch wenn die Gemeinde zurzeit gut mit Breitband versorgt sei, werde man sich einer amtsweiten Lösung zum weiteren Ausbau nicht verschließen, ließ der Bürgermeister weiter wissen.
Ein weiteres Problemfeld der Gemeinde sei nach wie vor die Situation des Radweges entlang der ehemaligen Kreisbahntrasse zwischen Schleswig und Süderbrarup. Da die gemeindeübergreifende Sanierung gescheitert sei, müsse auch hierfür dringend eine Lösung gefunden werden, um die Nutzung des beliebten Weges auch künftig gewährleisten zu können.
Abgelehnt wurde im weiteren Verlauf der Sitzung ein Antrag auf den Einbau eines Treppenliftes in der Sporthalle, der es ermöglichen soll, bei Veranstaltungen die oberen Zuschauerplätze bequemer erreichen zu können. Es bestand Einigkeit unter den Gemeindevertretern, dass für die selten in der Sporthalle stattfindenden öffentlichen Veranstaltungen durch persönliche nachbarschaftliche Hilfen eventuellen behinderten Mitbürgerinnen und Mitbürgern ein Besuch der Veranstaltungen ermöglicht werden könne. Gerade auch durch die Gefahr einer missbräuchlichen Benutzung und Beschädigung im öffentlich zugänglichen Raum stünden die geschätzten Kosten von 5000 bis 8000 Euro für ein gebrauchtes Gerät in keinem Verhältnis zum erwarteten Nutzen.Abschließend wies Berlau noch auf die für den 3. März geplante Einwohnerversammlung hin.
Autor: gks, 23.02.2011 
Quelle: www.shz.de