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10.12.2010

Griff in die Rücklage notwendig

Neuberends Haushalt weist aufgrund gestiegener Ausgaben, geringerer Steuereinnahmen und Schlüsselzuweisungen ein Defizit für 2011 auf
Neuberend

 

Einstimmig beschloss die Gemeindevertretung Neuberend im Gasthaus „Zur Eiche“ die Festsetzung über den Haushalt 2011 mit Investitionsprogramm bis 2014. Der Haushalt sei bereits ausführlich im Finanzausschuss behandelt worden, erläuterte dessen Vorsitzender Hans-Dieter Schmidt. Amtskämmerin Birte Nörenberg habe darauf hingewiesen, dass insbesondere durch Mindereinnahmen beim Gemeindeanteil an der Einkommensteuer und den Schlüsselzuweisungen und erhöhte Ausgaben wie die Kostenbeteiligung an den Kindergärten sowie durch den Wechsel der Schulträgerschaft im Verwaltungshaushalt 2011 ein strukturelles Defizit in Höhe von 120 800 Euro entstanden sei.
Der dargelegte Haushaltsplan umfasst in Einnahme und Ausgabe im Verwaltungshaushalt 1 225 600 Euro und im Vermögenshaushalt 217 500 Euro. Die Hebesätze der Grundsteuern A und B belaufen sich auf 270 Prozent und der Gewerbesteuer 310 Prozent.
Einstimmig beschlossen hatte die Gemeindevertretung zuvor den von Schmidt dargelegten ersten Nachtragshaushalt 2010, der sich im Verwaltungshaushalt in Einnahmen und Ausgaben um 900 Euro auf 1 216 100 Euro erhöht und im Vermögenshaushalt um 1 047 600 Euro auf 273 500 Euro vermindert.
In seinem Verwaltungsbericht teilte Bürgermeister Hans-Helmut Guthardt mit, dass die Pflasterung von zwei Straßen im B-Plan-5-Gebiet hin zum Wendehammer aufgrund eines Gutachtens erneuert werden muss. Dies hätte auch die Begehung mit der ausführenden Firma bestätigt. Die Arbeiten würden im Frühjahr 2011 vorgenommen.
Einstimmig beschlossen wurde über den öffentlich-rechtlichen Vertrag der Gemeinden Neuberend und Nübel mit dem Amt Südangeln zur Übernahme der Schulträgerschaft.Beschlossen wurde ferner, der dänischen Bibliothek einen Zuschuss über 150 Euro pro Jahr zu bewilligen.
Autor: ekn, 10.12.2010 
Quelle: www.shz.de